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12
Nov
2015

Fadil El Ghoul alias R3hab

R3hab » Biografie

Er ist einer der Senkrechtstarter der letzten Jahre! In den vergangenen drei Jahren entwickelte sich ein Niederländer zu einer der ganz Großen DJs in der EDM-Szene. Klar, die Rede ist vom 29-jährigen Niederländer Fadil El Ghoul, alias R3hab. Von Jahr zu Jahr produziert er größere Tracks und ist auch auf Festivals bis zum letzten Tag ausgebucht. Ob auf dem Tomorrowland, dem TomorrowWorld oder dem Ultra Music Festivals der Niederländer darf auf keinem Festival fehlen und dies nicht ohne Grund. Seine Auftritte sorgen für absoluten Ausnahmezustand und auch so hat sich R3hab in den letzten Jahren eine riesige Fan-Base geschaffen. Wer genau hinter diesem Pseudonym steckt, wie die Laufbahn des Niederländers aussieht und vieles mehr, erfahrt ihr in der folgenden Biographie.

 

Kindheit und Ausbildung

Geboren wurde R3hab, als Fadil El Ghoul, im Jahr 1986 in der niederländischen Stadt Breda, dem Geburtsort von Hardwell und  Dyro. Wie der Name verrät liegen seine Wurzeln nicht in den Niederlanden. Zwar stammt seine Mutter aus den Niederlanden, jedoch kommt sein Vater aus Algerien und seine Großeltern aus Marokko, daher wurde der Junge nach El Ghoul benannt. Fadil wuchs in seiner Geburtsstadt Breda auf und interessierte sich bereits im jugendlichen Alter für die elektronische Musik. Relativ früh entwickelte sich der Traum einer der ganz großen in der EDM-Szene zu werden. Zunächst reagierten seine Eltern empört und ließen in weiter zur Schule gehen. Ob der Niederländer überhaupt eine Ausbildung besitzt ist unbekannt. Insgesamt ist ziemlich wenig über seine Kindheit bekannt, jedoch weiß man das Fadil sich erst mit 21 Jahren endgültig der elektronischen Musik widmete.

R3hab

 

Erste musikalische Anfänge

Mit 18 Jahren fing der Niederländer an in den kleinen Clubs in seiner Heimat Stadt Breda aufzulegen. Mit 20 Jahren kursierten einige Bootlegs von Fadil im Netz und die Zahl seiner Fans legte um einiges zu. 2007 veröffentlichte der damals 21-jährige auf seiner SoundCloud Seite erste Remixe. Ein paar Monate später wurde dann der damals noch unbekannte Erfolgs-DJ Hardwell auf den Jungen aufmerksam und produzierte zusammen mit dem Landsmann den Track “Mrkrstft“. In dieser Zeit produzierte der 29-jährige noch unter dem Pseudonym Rehab und damals schon mit Erfolg. Der 38.Platz in den niederländischen Single-Charts war ein Riesenerfolg. Kurz darauf folgte das folgende Release “Blue Magic“ ebenfalls mit Hardwell. Nach diesem Track unterschrieb R3hab einen Vertrag bei Afrojacks Label Wall Recordings. Schnell folgte seine erste Single “Cobra“ auf dem neuen Label und ist damit seine erste Solo-Produktion. Des Weiteren wurde 2010 noch “Get Get Down“ mit Addy van der Zwan (Platz 68 in den Niederlanden) und “Prutataaa“ mit Label-Boss Afrojack produziert.

 

Weitere Aufmerksamkeit durch neue Tracks

Bedauerlicherweise musste man lange auf die erste und dann auch noch einzige Produktion im Jahr 2011 warten. Dieser erschien dann von den Fans langersehnt im Juli 2011. “Sending My Love“ war eine Kollaboration von R3hab, Swanky Tunes und Max C. Dennoch konnte R3hab mit einigen Remixen überzeugen. Er mixte beispielsweise “Without You“ von David Guetta und Usher, “We Found Love“ von Rihanna und Calvin Harris, “Give Me Everything“ von Pitbull feat. Ne-Yo & Afrojack und noch sieben weitere bekannte Singles, die das Jahr 2011 erfolgreich abschlossen.

Nachdem das Jahr 2011 schon etwas enttäuschte, legte R3hab im Jahr 2012 mit neuen Single ebenfalls nicht nach. Insgesamt musste man mehr als ein Jahr auf die neue Single des Niederländers warten. Im Oktober 2012 erschien dann endlich der langersehnte damals neue Track “Living 4 The City“ zusammen mit Shermanology via Wall Recordings. Auch im Jahr 2012 veröffentlichte Fadil viele Remixe auf seiner SoundCloud Page, welche die Fans zufrieden stellten. “Don’t Stop the Party“ von Pitbull, “We’ll Be Coming Back“ von Calvin Harris und “Scream” von Usher, sind nur drei seiner zehn gelungenen Remixe in 2012.

 

Fester Bestandteil in der EDM-Szene

Auch im Jahr 2013, und damit zum dritten Mal in Folge, musste auf seine erste offizielle Single innerhalb eines Jahres gewartet werden und somit verlor R3hab viele treue Fans. Die erblieben Fans stellten sich mit Remixen zu “Timber“ von Pitbull und Ke$ha, “What Now“ von Rihanna, “Play Hard“ von David Guetta feat. Ne-Yo und Akon und schließlich unterschrieb der DJ dann einen Vertrag beim wohl bekanntesten Dance-Label der Welt Spinnin‘ Records. Im November 2013 platzte dann die Bombe und endlich erschien die erste Single des Jahres. Der Track wurde zusammen mit den heutigen Mega-Stars Nervo und Ummet Ozcan produziert und erschien erstmals via Spinnin‘ Records. Dieser Track ging einmal so richtig durch die Decke und somit gelang ihm auch der endgültige Durchbruch. Bis heute darf “Revolution“ auf keinem Festival fehlen und bringt jedes Mal aufs neue die Menge zum Toben.

R3hab 1Viele Fans befürchteten dann erneut eine lange Pause vom Niederländer, jedoch enttäuschte der damals 27-jährige seine gewachsene Fanbase nicht und liefert einen Track nach dem Anderen. Zunächst erschienen die zwei Solo-Singles “Samurai (Go Hard)“ und “Androids“, der erste Track via Dim Mak Records. Die Tracks taten sich schwer und so erschien zusätzlich die Kollaboration mit dem Melbourne Bounce König Deorro “Flashlight“ via Spinnin‘ Records. Nur knapp einen Monat später schnappte sich der Niederländer Eva Simons und sie produzierten “Unstoppable“, damit zum ersten Mal Progressive House. Da R3hab 2014 auch auf vielen Festivals vertreten war meldete er sich erst Ende des Sommers, mit vorher gespielten IDs auf dem Tomorrowland, wieder. Ende August erschienen dann ein weiteres absolutes Brett vom Niederländer, das mit großer Sicherheit zu den ganz großen Erfolgen des 29-jährigen zählt. Für “How We Party“ suchte er sich Hilfe bei den VINAI Brüdern und es kam ein erstklassiger Elektro House Track heraus.

Kurze Zeit später erschien die zweite angekündigte ID “Ready For The Weekend“ via Spinnin‘ Records. Er wird als Folge-Single von “Revolution“ bezeichnet da ebenfalls Nervo an dem Track mitwirkte. Nach dieser durchwachsenen Single folgte mit “Soundwave“ ein Chartstürmer in Kanada. Es war eine Kooperation zwischen R3hab und Trevor Guthrie und das zweite Progressive House Brett vom Niederländer. Darauf folgte im Oktober eine wirklich große Kollaboration mit dem Mainstream DJ Superstar Calvin Harris via Fly Eye Records. Der Track mit dem Titel “Burnin‘“ schaffte sogar den Sprung in die deutschen Charts. Das Jahr 2014 wurde dann mit einer weiteren großen Kooperation abgeschlossen. Zusammen mit KSHMR produzierte der Niederländer den Track “Karate“, den man definitiv zu einem der erfolgreichsten Tracks zählen kann. Alles in Allem war das Jahr 2014 das erfolgreichste und aktivste Jahr in R3habs Karriere, da auch noch gelungene Remixe zu Tiëstos “Wasted“ oder besonders zusammen mit Ummet zu Harris “Summer“ erschienen.

 

 

Das Erfolgsjahr 2015

Drei Monate ließ R3hab auf seine erste Single im Jahr 2015 warten. Dann erschien erneut eine große Kollaboration. Kontemporär mit dem DJ und Produzenten Sander van Doorn aus Eindhoven. Somit erschien Mitte März seine erste Produktion “Phoenix“, die schließlich im Sommer auf allen Festivals rauf und runter gespielt wurde. Einen Monat später meldete sich El Ghoul mit einem Remix zu “I Bet“ von Ciara zurück. Dann im Mai 2015 produzierte R3hab, lassen wir die Remixe zu “Bitch Better Have My Money“ und “Pray To God“ mal außen vor, einen absoluten Festival Crasher der die Festival Saison 2015 mal so richtig aufmischte. Die Rede ist vom Track “Tiger“ für den sich der Niederländer das Duo Skytech & Fataq ins Studio rief. “Tiger“ ist definitiv der beste Track von R3hab in 2015 und auch ohne Bedenken einer der besten Festival Tracks überhaupt.

Da im Juni die Festival Saison ihren Lauf nahm bekam man lange keine neuen Tracks des Niederländers zu hören, sondern musste sich mit grandiosen Auftritten auf Festivals beglücken. Schließlich meldete sich Fadil im August mit einem Remix zu Calvin Harris Song “How Deep Is Your Love“ zurück. Nur wenige Wochen später lud der 29-jährige einen Remix zur Nytrix – Take Me Higher auf seinem SoundCloud Kanal hoch. Danach erschien im Oktober endlich die langersehnte Kooperation mit den Headhunterz. “Won’t Stop Rocking“ feierte in der Hardwell on Air Premiere und wurde schließlich auf Spinnin‘ Records veröffentlicht. Nach ein paar Tagen kam dann noch ein Remix zu Taylor Swifts “Wildest Dreams“ ans Licht. Ende Oktober veröffentlichte Spinnin‘ Records ein ID namens “Strong“. Nach knapp zwei Wochen und heißen Diskussionen um mögliche Interpreten bestätigte Spinnin‘ es sei ein Werk von R3hab und KSHMR und somit die Folge-Single zu “Karate“. Zurzeit ist “Strong“ auf den Weg an die Spitze der Beatport Top 100. Man kann gespannt sein was R3hab in diesen letzten Wochen in 2015 noch so herausbringt, doch wie es aussieht hat es kein Ende mit herausragenden Tracks vom Niederländer.

 

Festivals & Aufritte

Seit dem Jahr 2010 ist der Niederländer auf Festivals vertreten und ist zu einem der beliebtesten Acts herangereift. Heutzutage darf der 29-jährige auf keinem Festival mehr fehlen und legt auf den ganz großen Bühnen auf. Dies musste sich der Halbmarokkaner hart erarbeiten. In den ersten Jahren 2010 und 2011 musste er noch vor wenigen Tausenden manchmal sogar vor Hunderten spielen. Dies änderte sich im Laufe seiner Karriere schlagartig und 2012 hatte er dann einen Platz auf dem Open Beatz Festival sicher, auf dem er bis heute noch in jedem Jahr auflegt. 2013 war es dann soweit, R3hab feierte Premiere auf dem allerseits bekannten Tomorrowland in Belgien. Es war das Jahr das ihm zu Plätzen auf dem Tomorrowland, dem TomorrowWorld und sogar dem Ultra Music Festival verhalf. In 2014 ging es dann so weiter. R3hab reiste von Land zu Land und legte wieder auf den besten Festivals der Welt einen grandiosen Auftritt hin. In diesem Jahr machte der Halbalgerier da weiter wo er aufgehört hatte. Ob auf dem Electric Love Festival, dem Tomorrowland, dem Ultra Music Festival…der Niederländer war bis auf den letzten Tag ausgebucht.

 

Sonstige Infos zu R3hab

Ein weiteres wichtiges Element für den Erfolg eines DJs ist die Platzierung im umstritten, aber allerseits bekannten DJ Mag Voting. Auch dieses Element erfüllt die Laufbahn des Niederländers. Im Jahr 2012 und einem Alter von 26 Jahren konnte sich der Halbmarokkaner erstmals im DJ Mag Voting durchsetzen. Für einen damaligen Neuling ist der 73. Rang schon eine Bereicherung. Genau ein Jahr später verpasste der 29-jährige, mit der Platzierung auf der 58, nur knapp die Top 50 und die Freude der Fans war groß. Innerhalb eines Jahres kletterte R3hab mehr als 25 Plätze hoch auf den Platz 23 und die Gagen und Buchungen für Festivals stiegen und stiegen. Nach einem fantastischen Abschluss des Jahres 2014 und einem herausragenden Jahr 2015 war die Hoffnung auf einen Platz in den Top 20 den Fans ins Gesicht geschrieben. Leider verpasste R3hab dies, wenn auch knapp, stieg jedoch trotzdem um zwei Plätze auf Rang 21.

Wie jeder weiß gibt es in der EDM-Szene viele DJs und Labels mit einem eigenen Podcasts der wöchentlich erscheint. Wer auf der Suche nach der neusten Musik der Szene ist und dessen Herz besonders für Elektro House schlägt, der ist bei R3habs Podcast genau richtig. Seit dem Jahr 2012 erscheint die Radioshow “I Need R3hab“ jeden Freitag auf der SoundCloud Seite des Niederländers. Mittlerweile hat sich der Podcast einen festen Namen gemacht und bietet mit seiner derzeit 163. Episode scharfe Konkurrenz für die bekanntesten Podcasts wie Spinnin‘ Sessions, Hardwell on Air oder In A State Of Trance.

Ein zurzeit heiß diskutiertes Thema in der EDM-Szene lautet “Ghost Producer“. Jedem halbwegs interessierten Dance Music Hörer sollte bewusst sein, dass der Großteil der DJs nicht selber produziert, sondern Angestellte Produzenten besitzt, dessen Namen oft nicht bekannt sind, die für den diesen DJ produzieren. Zu diesem Thema steht R3hab eigentlich ziemlich offen und gibt auch öffentlich die Namen seiner Produzenten bekannt. Klar macht es R3hab nicht sympathischer einen engagierten Ghost Producer zu besitzen, doch diesen auch öffentlich zu nennen finden wir bewundernswert. Definitiv ist sicher, dass seine Produzenten Fabian Lenssen und Niles Hollowell-Dhar heißen. Fabian Lenssen produziert außerdem für Chuckie, Enrique Iglesias, Akon und David Guetta, damit ist er einer der bekanntesten Ghost Producer der Szene. Der zweite bekannte Ghost Producer ist da jedoch schon um Meilen bekannter. Vielen sagt jedoch erst der Name KSHMR etwas, unter dem Pseudonym Niles bekannt ist, der außerdem für DJ-Größen wie NERVO, Dimitri Vegas & Like Mike oder Afrojack engagiert ist.

 

 



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