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10 wichtige Songs, die auf dem Tomorrowland 2017 erstmals gespielt wurden

(Geschätzte Lesezeit: 6 - 11 Minuten)

10 wichtige Songs, die auf dem Tomorrowland 2017 erstmals gespielt wurdenTomorrowland 2017 - mit vielen IDs

Das war wieder einmal ein Spektakel! Das Tomorrowland 2017 fand gleich an zwei Wochenenden statt. Vom 20. Juli bis zum 23. Juli und vom 27. Juli bis zum 30. Juli wurden Fans aus aller Welt mit tausenden EDM-Tracks beglückt. Die meisten Tracks waren den Festivalbesuchern bekannt, deshalb blieben die zahlreichen Gesänge nicht aus. Jedoch befinden sich auch einige unbekannte Tracks in den Sets der DJs. Diese Tracks werden IDs genannt und wurden beim diesjährigen Tomorrowland zum ersten Mal gespielt. Nahezu in jedem Set waren mindestens zwei IDs zu finden. Wir haben die Sets der Mainstage für euch durchgehört und präsentieren euch die wichtigsten IDs der zwei Wochenenden, die beim Tomorrowland Premiere gefeiert haben. Wir haben zehn unveröffentlichte Tracks inklusive Live-Preview von unterschiedlichen Artists für euch parat.


10.) W&W & Darren Styles feat. Giin - Long Way Down

Auch wenn viele behaupten, das Genre Bigroom liege im Aussterben, sollte man nicht davon ausgehen, dass das niederländische Duo W&W sich vom Bigroom entfernen wird. W&W veröffentlicht seit Jahren konstant neue Festival-Sounds und der Erfolg spricht für sie. Auf dem Tomorrowland spielten sie neben einer Bigroom-ID und einer NWYR-ID, eine Hardstyle-Nummer mit dem Namen “Long Way Down“. Es ist das erste Mal, dass wir W&W im Hardstyle-Genre wiederfinden. Mit “Long Way Down“ beendeten sie ihr Set beim Tomorrowland und das kam relativ gut an. Besonders die Vocals stechen gut heraus. Sie wurden von einer unbekannten Sängerin namens Giin aufgenommen. Wie viel W&W nun wirklich an dem Track gemacht haben, bleibt jedoch fraglich, denn als Kollaborationspartner haben sie sich den Hardstyle-Vertreter Darren Styles in Boot geholt. Eine Veröffentlichung dieser ID ist in Aussicht!


9.) Nicky Romero x Florian Picasso - Only For Your Love

Das Set vom niederländischen DJ Nicky Romero war eine der großen Überraschungen auf dem Festival. Sein Set war eine gelungene Mischung aus zerstörerischen Drops, mitsingbaren Songs und unveröffentlichten Tracks. Bis auf eine ID von D.O.D und Sunstars waren all seine IDs aus eigenem Hause. Er spielte einen Solo-Track namens “General“, eine Newcomer-Kollaboration mit Teamworx namens “Champion“ und als Highlight seine brandneue Kollaboration mit Florian Picasso. Diese kündigt er während des Spielens an. Wenn man sich die undeutlichen Vocals der ID etwas genauer anhört, kommt man schnell auf den Titel “Only For Your Love“. Der Drop kommt sehr aggressiv daher. Man hört relativ schnell eine Kollaboration heraus. Die Melodie klingt nach Nicky Romero und das Sounddesign wird wahrscheinlich von Florian Picasso erstellt worden sein. Das ergibt einen aggressiven Trap-Drop mit melodischen Progressive-House-Einflüssen. Vom Gefühl her denken wir, dass man hier noch eine längere Zeit auf eine Veröffentlichung warten kann.


8.) Steve Aoki & Quintino - MAYHEM

Weiter geht es mit der nächsten DJ-Größe! Die amerikanische DJ-Verrücktheit Steve Aoki feuerte am ersten Wochenende auf der Mainstage ein hartes Set ab. Ein Großteil der Songs aus dem Set stammen von seinem aktuellen Album “Colony“, bei dem sich Aoki in den Bereich des Hip-Hops mit Trap-Einflüssen bewegte. Aber der US-Amerikaner spielte mit “Komodo“ und “We Are Legend“ auch zwei altbekannte IDs mit den belgischen Brüdern Dimitri Vegas & Like Mike. Das Interessanteste an seinem Set setzte er jedoch fast an das Ende. Während man noch ein bisschen von seinem legendären “Pursuit Of Happiness“-Remix hört, setzt ein genialer Übergang ein. Darauf folgt ein neuer Track, den Steve Aoki als neue Single mit Quintino ankündigt. Im Internet entstand der Titel “MAYHEM“. Der Song geht unerwartet in den typischen Bigroom-Bereich. Weder Quintinos aggressiver Elektro-House-Style noch Steve Aokis harter Trap-Style nimmt Einfluss. Es ist eine großartige Festival-Nummer mit toller Melodie. Steve Aoki und Quintino sagen: „Bigroom goes back!“.


7.) KSHMR & R3hab vs. Skytech & Fataq - I Found You

KSHMR ist zugegebenermaßen nicht der begabteste DJ in der EDM-Szene, aber das liegt auch daran, dass KSHMR noch gar nicht solange als DJ tätig ist. Wenn man sich das Set beim Tomorrowland anhört, fällt einem direkt mal wieder auf, was KSHMR für ein genialer Produzent ist. Er spielte sagenhafte 26 Tracks aus seinen Reihen. Darunter auch die Tracks seiner neuen EP “Kolkata“, seine langersehnte Hardwell-Kollaboration “Power“ und eine neue ID mit MR.BLACK namens “PILGRIM“. Was dabei jedoch gänzlich untergeht, ist die Premieren-ID nach etwa einer halben Stunde. KSHMR verrät zwar keinen Kollab-Partner, jedoch sollte auf jeden Fall Verdacht geschöpft werden. Die ID wird wahrscheinlich “I Found You“ heißen und erinnert sehr stark an “KSHMR & R3hab - Strong“ sowie an “R3hab vs. Skytech & Fataq - Tiger“. Nun wird spekuliert, dass “I Found You“ eine Kollaboration zwischen KSHMR, R3hab und Skytech & Fataq ist. Stilistisch ist diese ID keine Innovation, doch auf ein Release freut man sich trotzdem. Dieses könnte bald anstehen!


6.) Dimitri Vegas & Like Mike vs. Ummet Ozcan - Narcotic

Wenn ein Act der EDM-Szene viele IDs spielt, dann sind ist auf jeden Fall Dimitri Vegas & Like Mike. Die belgischen Brüder bringen quasi jedes Jahr drei bis vier neue IDs mit zum Tomorrowland, von denen dann am Ende nur ein oder zwei Songs veröffentlicht werden. Für ein Festival wie dem Tomorrowland konnte man sich fast kein besseres Set vorstellen als das der Belgier. Das Set bestand zu 100 % aus Bigroom-Krachern und Festival-Raketen. Es wurde direkt mal mit einer altbekannten ID namens “Waiting For This“ eingeleitet. Die zweite schon bekannte ID trägt den Namen “Komodo“.

Ansonsten erwarteten einen drei brandneue IDs aus dem Hause Dimitri Vegas & Like Mike. Track 9 und 10 waren jeweils eine neue ID mit den Bassjackers. Die erste ID heißt “Welcome To The Jungle“ und die zweite ID heißt “Make The Crowd Go“. Die interessanteste ID war dann aber eine andere. Die neue Kollaboration mit Ummet Ozcan trägt den Titel “Narcotic“ und wurde als MashUp mit dem Klassiker “Troglodyte (Cave Man)“ von Jimmy Castor Bunch gespielt. Die Melodie verwandelt sich in einen Bigroom-Sound und geht zu einem neuen Track über. Der Track ist eine typische DV-&-LM-ID. “Narcotic“ ist eine Bigroom-Nummer mit viel Power. Ob der Track nächsten Monat, erst in drei Jahren oder gar nicht erscheint, weiß niemand so richtig. Wir glauben, dass die Fans hier noch länger drauf warten müssen.


5.) Don Diablo - Heaven

Wer auf der Suche nach dem besten Future-House-Set des diesjährigen Tomorrowlands ist, der ist bei Don Diablo genau an der richtigen Adresse. Future House ist vielleicht nicht der beste Festival-Sound, doch Don Diablo hat es geschafft, mit seinen Future-House-Krachern die Menge aufzuheizen. Sein Set bestand aus 35 Songs, von denen 80 % aus seiner eigenen Vita stammen. Diese Tatsache beweist eindeutig, wie aktiv Don Diablo ist. Vor Kurzem erschien noch seine aktuelle Single “Momentum“ und schon ist die nächste Single auf dem Weg. Auf dem Tomorrowland 2017 spielte er insgesamt drei IDs von sich selbst. Die erste ID erklingt ab Minute 40. Die zweite ID erklingt ab Minute 47 und die dritte ID erklingt ab Minute 51. Wir haben uns mit ID Nummer 2 beschäftigt, da der Song am meisten Potenzial mitzubringen weiß. Bei der ID wird man nicht um den Titel “Heaven“ herumkommen. Die Vocals klingen schon relativ cool und das Instrumental ist sehr markant für den Sound von Don Diablo. Der Drop besteht aus Don Diablos aktuellem Signatursound. Eine geniale Nummer! Wir hoffen, dass “Heaven“ in den nächsten Monaten ein Release findet.


4.) Afrojack & Hardwell feat. MC Ambush - Kill This

Bei der nächsten ID haben wir gleich zwei Riesen-DJs am Start. Zum einen wäre da Afrojack. Der niederländische 2,10-Meter-Hüne lässt in seinen Sets immer seine aggressive Seite spielen, doch er kann auch in den Mainstream-Bereich gehen. Für eine neue ID, die beim Tomorrowland Premiere feierte, holte er sich seinen Kollegen Hardwell ins Boot. Afrojack spielte an zwei Wochenenden auf der Mainstage und leitete beide mit dieser ID ein. Am zweiten Wochenende spielte er ab Minute 41 auch eine längere Version von seiner Hardwell-Kollab. Dafür holte er sich MC Ambush auf die Bühne, der die Nummer offiziell ankündigte. Der Titel wurde zwar bislang verschwiegen, doch der MC singt vor dem Drop immer wieder “Kill This Shit“. Man kann also mit dem Titel “Kill This“ rechnen. Die Break und das Build-Up lassen eigentlich auf einen Bigroom-Track schließen, doch später ist ein aggressiver Elektro-House-Sound zu hören. Der Sound geht in eine ähnliche Richtung wie bei ihrer letzten Single “Hollywood“. Auf einem Festival wie dem Tomorrowland reißt der Drop natürlich komplett ab. Man kann auf ein Release in absehbarer Zeit hoffen.


3.) Alan Walker - Give Me Hope

Vom aggressiven Elektro-House-Sound halten wir uns jetzt etwas fern. Wir gehen nun über zu ruhigerem Dance-Pop. Dazu wollen wir euch eine ID vom “Faded“-Produzenten Alan Walker vorstellen. Der Norweger spielte am zweiten Wochenende auf der Mainstage. Wer bei ihm ein ruhiges Set erwartet, der liegt falsch. Alan Walker hat ein festivaltaugliches Set abgeliefert, was mehr bei den EDM-Hörern als bei den Mainstream-Hörern ankommt. Meistens hat er kräftige Remixe verwendet, wenn er seine Mainstream-Songs “Faded“, “Alone“ und “Sing Me To Sleep“ spielen wollte.

Neben den ganzen Festivalsounds stellte der junge DJ aber auch drei neue Songs vor, die er inklusive Titel ankündigte. Die IDs tragen die Titel “Diamond Heart“, “Heading Home“ und “Give Me Hope“. Eine Stiländerung erwartet einen bei diesen Tracks zwar nicht, doch es lohnt sich, in alle einmal reinzuhören. Wenn eine ID Chancen darauf hat, der nächste Chart-Hit zu werden, dann ist es wohl “Give Me Hope“. Der Track beginnt sehr ruhig und nur ein Klavier begleitet die gefühlvollen Vocals. Kurz darauf setzt das Alan-Walker-Instrumental ein und der Track nimmt Fahrt auf. Der Drop des Songs ist schneller als man es von Alan Walker erwartet, aber von dem typischen Sounddesign beeinflusst. Das könnte der nächste große Alan-Walker-Hit werden!


2.) Robin Schulz feat. ID - I Need You Love

Weiter geht es mit etwas mehr kommerziellem House. Robin Schulz ist momentan der bekannteste Produzent aus Deutschland und hatte die Ehre, beim Tomorrowland auf der Mainstage aufzulegen. Bei ihm war es etwas anders als bei Alan Walker. Das ganze Set war angemessen ruhig, wie man es von ihm erwartet. Zum Ende seines Sets spielte er zwei brandneue IDs mit jeweils einem unbekannten Kollaborationspartner. Die erste ID trägt den Titel “With You“ und die zweite ID nennt sich “I Need You Love“. Wir wollen euch die zweite ID etwas genauer vorstellen.

Man erwartet von Robin Schulz eigentlich angenehmen Deep-House, doch auch er kann sich weiterentwickeln. Das zeigt die zweite ID eindrucksvoll. Wenn man nicht wüsste, von wem die ID stammt, würde man wahrscheinlich auf The Chainsmokers tippen. Die Vocals klingen nach dem Gesang von Andrew Taggart und auch der Future-Pop-Style wird verkörpert. Scheinbar versucht sich Robin Schulz jetzt mit Future Pop. Die Nummer war das Highlight in seinem Set und die Fans erwarten schon jetzt das Release dieser großartigen Nummer. Da kann man aber wahrscheinlich noch lange warten…


1.) Martin Garrix & David Guetta feat. Ellie Goulding - So Far Away

Der letzte Track in diesem Ranking ist unglaublich! Während des Auftritts von Martin Garrix bittet der Niederländer seinen alten Freund David Guetta auf die Bühne, damit sie ihre neue gemeinsame Single vorstellen können. Da stehen zwei der größten Stars der elektronischen Musik zusammen auf der Bühne und kündigen eine neue Single an, die sie beim Tomorrowland Premiere feiern lassen. Wer die Vocals bei dieser heftigen Zusammenarbeit übernommen hat, ist momentan noch umstritten. Den ersten Vocalpart übernimmt ein männlicher Sänger. Im Internet werden die Namen James Arthur und Liam Payne spekuliert, doch das scheint von der Stimme her unwahrscheinlich.

Den zweiten Vocalpart übernimmt eine weibliche Sängerin. Es ist zwar noch nicht bestätigt, doch man hört direkt, dass Ellie Goulding hier die Vocals eingesungen hat. Auf ihren Gesangspartner kann man noch gespannt sein, jedoch kann man durchaus mit einem Weltstar rechnen. Das Highlight des Tracks sind nicht einmal die Vocals, sondern der unglaubliche Drop. Man hört, dass es eine Mischung aus dem aktuellen Martin-Garrix-Future-Pop-Sound von “Scared To Be Lonely“ und “In The Name Of Love“ und dem Future-Bass-Sound von David Guetta aus “2U“ und “Another Life“ ist. Die Melodie ist absolut episch und das Sounddesign großartig. Wir zählen schon jetzt die Tage bis “So Far Away“ endlich erscheint. Man kann mit einer Veröffentlichung in den nächsten Monaten rechnen. Was für eine Mega-Kollaboration!

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Über den Autor
Henry Einck

Mein Name ist Henry Einck und ich habe mich im Mai 2015 der Redaktion von Dance-Charts angeschlossen. In den letzten Jahren hat sich die elektronische Musik zu meiner Leidenschaft entwickelt und ist mittlerweile neben dem Sport, der Teil meines Lebens, dem ich am meisten Aufmerksamkeit schenke. Neben dem Verfassen von Musikrezensionen und Boulevard-News, ermöglicht mir Dance-Charts durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs. Ich sammele sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen, die mich bei dem Berufswunsch des Journalisten weiterbringen könnten.

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