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Musikalischer Rückblick 2017

Rückblick: Das waren die Tracks von R3HAB 2017

Rückblick: Das waren die Tracks von R3HAB 2017R3hab

Wir wollen euch, wie auch im letzten Jahr, in den letzten Wochen von 2017 noch einmal die letzten zwölf Monate zusammenfassen. Ab heute blicken wir täglich bis Silvester auf die Tracks der bekannten Artists zurück, die in diesem Jahr veröffentlicht wurden. Der niederländische Produzent Fadil El Ghoul alias R3HAB ging 2017 einen weiteren Schritt in seiner musikalischen Karriere. Sein Debutalbum "Trouble" erschien und überzeugt seine Fans. In der DJ-Mag-Top-100-Liste kletterte er von Platz 21 auf Platz 18, was deutlich zeigt, dass R3HAB auch mit seinem neuem Stil Erfolg hat. Er veröffentlicht nun immer öfter Remixe zu aktuellen Charthits, was typisch für ihn ist. Hier eine Übersicht, was der 31-jährige im Jahre 2017 veröffentlicht hat.

Migos - Bad & Boujee (R3HAB vs No Riddim & It's Different Remix) (Januar)

Der erste Song von R3HAB im Jahre 2017 ist direkt eine Kollaboration mit zwei Trap-Künstlern. Die drei haben sich zusammengetan und einen Remix zu Migos' Hit "Bad & Boujee" produziert. Der weicht etwas vom typischen R3HAB-Sound ab und geht klar in Richtung Trap und weist nur wenige klassische Merkmale von ihm auf. Hier wurden die Vocals von Migos mit einem Trap-Beat unterlegt und etwas schneller gepitcht. Im Drop hört man dann schrille Klänge und das typische Sounddesign des Genres. Kreativ ist das Ganze nicht, da im Break nichts Neues dazu kommt, lediglich ein Break Beat drunter gelegt wird und man den Refrain schon oft genug in dieser Art gehört hat. Dieser Remix ist eher für Trap-Liebhaber gedacht als für die breite Masse.



R3HAB feat. VÉRITÉ - Trouble (Januar)

Seine nächste Single bewegt sich im Genre Love Trap/ Chill und ein bisschen Pop. Eine Einordnung ist bei R3HAB oft ziemlich schwer, da er aktuell sehr viel ausprobiert und seinen eigenen Stil entwickelt. Aber er scheint diesen gefunden zu haben, denn "Trouble" ist ein Track, der seine Handschrift gut zusammenfasst. Hier treffen ruhige Vocals auf atmosphärische Klänge. Der Drop ist dann, was ein Markenzeichen für ihn ist, mit einer Melodie aus Vocalcuts bestückt. Das muss nicht jedem gefallen, aber das Gesamtprodukt ist sehr solide. Heraus kommt ein etwas ruhigerer Song, der in klassischer R3HAB-Manier produziert ist. Noch ruhiger ist übrigens die im März veröffentlichte Acoustic-Version, die ebenfalls komplett überzeugt.



Ella Vos - White Noise (R3HAB Remix) (Februar)

Bald kam dann der nächste Remix des Produzenten zu einer ruhigen Chill-Nummer von der US-amerikanischen Sängerin Ella Vos. Dieser lässt sich im Bereich Future-Bass einordnen. Die gefühlvollen Vocals von Vos untermalt mit Gitarrenklängen verleihen der Nummer noch einmal einen neuen Touch. Der Drop ist dann sehr typisch für das Genre des Future Bass. Vocalcuts treffen auf die bekannten Future Bass Synths. Der R3hab Remix zu diesem schönen Stück von Ella Vos überzeugt in jedem Fall vollkommen. Nicht nur die Vocals klingen in R3habs Version sehr schön. Auch der Drop kann überzeugen. So kann es weitergehen...


 

DJ Snake & Justin Bieber - Let Me Love You (R3HAB Remix) (Februar)

Kurz danach kam dann auch schon der nächste Remix. R3HAB nahm sich den Megahit "Let Me Love You" vor. DJ Snake und Justin Bieber hatten mit einer Elektropop-Nummer vorgelegt und R3HAB hat dieses Moderne noch etwas weiterentwickelt. Der Remix ist komplett dem Future Bass zuzuordnen, wie schon "White Noise" ein paar Tage zuvor. Auch dieser Remix kann überzeugen. Da seine Remixe auch immer ziemlich kurz sind, werden sie nicht so schnell langweilig und bleiben catchy. R3HAB hat hier im Drop wieder eine passende neue Melodie hinzugefügt, an der für Fans des Genres nichts zu meckern sein sollte.



R3HAB feat. R I T U A L - Hallucinations (April)

Nach einer etwas längeren Pause erschienen dann Ende April zwei neue Veröffentlichungen. Zum einen seine neue Single "Hallucinations", die in einen etwas anderen Stil als seine Vorgängersingle "Trouble" geht. Die Nummer ist eher dem House zuzuordnen. Die Vocals von "R I T U A L" klingen solide und recht ruhig. Es dauert nicht lange, bis die Hauptmelodie des Tracks erklingt. Hektische Streicher spielen eine sehr interessante und moderne Melodie. Das Produkt kann sich sehen lassen und überzeugt durchweg. R3HAB zeigt, dass er auch in diesem für ihn neue Genre etwas kann.



The Chainsmokers & Coldplay - Something Just Like This (R3HAB Remix) (April)

Am gleichen Tage kam ein Remix zum Hit "Something Just Like This" von The Chainsmokers und Coldplay. Der ist wieder dem typischen Remix-Style des Niederländers zuzuordnen, doch etwas ist anders. Im Drop lässt er es etwas ruhiger angehen. Er verwendet während des ganzen Songs eine etwas ruhigere Drum, die an Sommer und Strand erinnert. Hiermit nimmt er aus dem Song etwas Power raus, was viele vielleicht etwas stören könnte. Wen allerdings nicht stört auch einmal eine ruhigere Variante des Pop-Hits zu hören, dem wird dieser Remix auch zusagen.



Maroon 5 feat. Future - Cold (R3HAB & Khrebto Remix) (Mai)

Ohne Pause ging es eine Woche später mit einem Remix zu "Cold" von Maroon 5 weiter. Auch hier gibt es eine eher chilligere Variante auf die Ohren, die einen gedanklich an den Strand befördern soll. Der Pop-Song kriegt dank R3HAB einen noch moderneren Touch und ist wie jeder andere R3HAB-Remix auch sehr gut produziert. Er ist irgendwo zwischen Future Bass, Chill und Pop zu finden. Der Drop ist R3HAB-typisch ohne große Besonderheiten gestaltet. Khrebto, der von Future-House-Songs bekannt ist, hat hier auch dran mitgearbeitet, was man allerdings eher weniger raushört.



Clean Banidit feat. Zara Larsson - Symphony (R3HAB Remix) (Mai)

Auch der Hit "Symphony" von Clean Bandit und Zara Larsson erhielt einen Future-Bass-Remix von R3hab. Der Track, der ja sowieso schon recht modern gestaltet war, bekommt von R3HAB dann wie gewohnt ein noch moderneres Design verpasst. Der Gesang von Larsson wird mit atmosphärischen Pads unterlegt und dann ein kraftvoller Drop hinterher, fertig ist das Ding... Zusammengefasst ist dies wieder mal ein vollkommen normaler Future-Bass Remix. Nichts herrausstechendes, aber auch keine Enttäuschung. In jedem Fall kann sich Clean Bandit hier glücklich schätzen, dass es diesen Remix gibt, denn er ist doch eine gute Ergänzung zum Original.



Bruno Mars - 24k Magic (R3HAB Remix) (Mai)

Nur kurze Zeit später kam der nächste Remix von ihm raus. Es ist echt bemerkenswert, wie schnell hintereinander er Songs veröffentlicht. Sein neuestes Werk ist ein Remix zu Bruno Mars' Funkhit "24k Magic". Man könnte denken, dass ein Future Bass Remix da nicht passen würde. Das ist wahrscheinlich auch so... Aber R3HAB hat seinen Stil dem Track sehr gekonnt angepasst. Statt Future Bass probiert er es hier mit einer coolen House-Pop-Mischung. Das ganze hört sich echt gut an und gibt der Nummer einen völlig neuen Touch. Er zerstört nicht die Atmosphäre des Songs und bringt trotzdem seinen Stil mit ein. Eine ganz klare Empfehlung...



R3HAB & Skytech - Marrakech (Juni)

Anfang Juni dann kam seine neue Single. Diese überraschte dann doch, denn "Marrakech" ist ein purer Bigroom-Track. Den Stil, den man von R3HAB schon lang nicht mehr gehört hatte und den sich einige Ex-Fans zurückwünschten, gab es dann letztendlich noch einmal als Single. Dafür holte er sich Skytech mit ins Boot. Der Song beginnt mit Vocals, die R3HAB-typisch bearbeitet sind. Direkt danach kommt dann eine klassische Bigroom-Passage inklusive Build-Up. Der Drop erinnert dann stark an ältere Veröffentlichungen von ihm. Ein klassischer Bigroom-Drop wie er im Buche steht. "Marrakech" ist also absolut jedem Bigroom-Fan zu empfehlen. Vor allem die, die den alten R3HAB vermissen, sollten sich die Nummer definitiv mal geben...



Ella Vos - You Don't Know About Me (R3HAB Remix) (Juni)

Keine zwei Wochen nach dem Release seiner Bigroom-Nummer "Marrakech" erfolgt dann wieder ein Release des modernen R3HAB. Mit einem Remix zu "White Noise" hat er schon mal die amerikanische Newcomerin Ella Vos unterstützt. Nun wiederholt er dies mit einer Neuinterpretation zu "You Don't Know About Me". Vielleicht erwartet uns ja in Zukunft auch einmal eine Collab der beiden. Das würde in jedem Fall sehr interessant werden. Im Drop des Future Bass Remix findet man das Leitmotiv des Originals in genretypischem Stile verarbeitet wieder. Das ganze klingt, wie immer, sehr solide und sauber produziert. Auch dieser Remix ist eine klare Empfehlung an Future-Bass-Fans.



R3HAB feat. Little Daylight - Truth Or Dare (Juni)

Ende Juni kam dann noch ein weiteres Release raus, welches sich im Bereich Chill/Pop bewegt. Zur Jahreszeit passend gibt es hier von R3HAB einen recht ruhigen und chilligen Track zu hören. Letzendlich ist die Scheibe aber auch wieder mal ein klassisches R3HAB-Release, welches später auch auf seinem Album zu finden war. Die Vocals sind sehr gefühlvoll gesungen und passend unterlegt. Der Drop, wenn man den soften Mainpart so nennen darf, ist dann mit dem typischen Sommer-Beat bestückt und beinhaltet mal wieder eine Melodie aus hochgepitchten Vocals. Der Song ist ein gelungenes Pop-Stück, welches aber etwas zu speziell ist um im Radio zu laufen, denn die Vocals im Drop sind wahrscheinlich nicht jedermanns Sache und, ganz nebenbei, auch nicht besonders einfallsreich. Alles in allem kann "Truth Or Dare" trotzdem überzeugen.



Kygo & Ellie Goulding - First Time (R3HAB Remix) (Juni)

Seinen nächsten Remix widmet er dem Tropical House-Spezialisten Kygo und der britischen Sängerin Ellie Goulding. Deren Single verpasste er wie gewohnt mal wieder seinen eigenen Touch. Mit der Verarbeitung der Melodie im Drop in einer modernen Weise bekommt diese Neuinterpretation des gewöhnliche R3HAB-Feeling. Zwar ist dieser Song nicht unbedingt die geeignetste Vorlage für einen Future Bass-Track, da die ruhige Stimme aus dem Original auch für einen ruhigen Stil abgestimmt wurde und darum nur bedingt passt. Aber das ist auch eine Kleinigkeit, die die meisten mit Sicherheit nicht stören wird. Doch trotzdem kann sich diese Variante sehen lassen.



Halsey - Now Or Never (R3HAB Remix) (Juli)

Diese neue Variante von Halsey's Hit "Now Or Never" ist echt stark. Ohne große Stiländerung zaubert R3HAB hiermit den nächsten genialen Remix. Dieser bietet in Kombination mit den ohnehin schon starken Vocals eine wundervolle Stimmung, die durch den dazu passenden Future Bass-Drop ergänzt wird. Gerade im eigentlichen Refrains des Originals passen die Klavierklänge, die hier verwendet wurden perfekt zum ursprünglichen Lied der amerikanischen Sängerin. R3HAB setzt seine eng gestaffelte Remix-Veröffentlichungs-Serie fort mit einem echt gelungen Track. Es ist echt erstaunlich wie unglaublich viel der Produzent in diesem Jahr veröffentlicht hat.



Alina Baraz feat. Khalid - Electric (R3HAB Remix) (Juli)

Keine Woche später erschien der nächste Remix des DJ's. Diesmal nahm er sich "Electric" von Khalid und Alina Baraz vor. Die Nummer unterscheidet sich nicht von R3HAB's vorherigem Stil. Dies ist in seinem Fall jedoch alles andere als schlecht, da er sich in seinem Stil immer sicherer und souveräner präsentiert. Auch jener Remix überzeugt mit atmosphärichen Klängen und schön verarbeiteten Vocals. Auch diser Track ist eine reine Future Bass-Nummer, die jedoch absolut jedem zu empfehlen ist. So kann es in jedem Fall gerne weitergehen. Darauf folgte jedoch erst einmal eine kurze Remix-Pause.


R3HAB - Hold Me (Juli)

"Hold Me" ist die nächste Singleauskopplung aus seinem Debutalbum "Trouble". Diese kann mal wieder mit einem sehr schönem Drop und guten Vocals punkten. Auffällig ist auch hier wieder, wie kurz seine Tracks neuerdings sind. Meistens dauern sie nun immer nur noch um die zwei Minuten und 30 Sekunden. Diese Kürze ist aber meist recht wirksam, da der Track nicht langweilig wird und im Kopf bleibt. Genau das tut nämlich "Hold Me". Hiermit präsentiert er seinen Fans den nächsten Vorgeschmack auf sein Album. Etwas absolut herrausragendes hat diese Nummer letzendlich auch nicht, ist aber mehr als solide produziert.


R3HAB & Felix Cartal - Killing Time (August)

Kurz nach der letzten Nummer kam dann "Killing Time", eine Kollaboration mit Felix Cartal. Diese ist richtig stark aber auch ziemlich speziell. Die Vocals sind sehr passend und man merkt auch Cartal's Beteiligung deutlich. Im Drop wird dann die Melodie aus dem Refrain einfach etwas tiefer gepitcht und mit typischen Synth des Chill-Genres unterlegt. Das hört sich ziemlich innovativ an. Aber selbstverständlich ist diese elektronisch tiefer gestellte Stimme längst nicht jedermanns Sache. Trotzdem ist "Killing Time" eine ganz starke Single und eine Zusammenarbeit zweier perfekt aufeinander abgestimmten Produzenten. Wir werden sehen, ob die beiden in Zukunft erneut kollaborieren.



David Guetta & Justin Bieber - 2U (R3HAB Remix) (August)

Es war vorherzusehen, dass sich R3HAB auch den Megahit "2U" von David Guetta und Justin Bieber vornimmt und in seinen eigenen Stil verwandelt. Genau das hat er dann auch getan. R3HAB's Konzept funktioniert meist auch recht gut. Es gibt nur wirklich sehr wenige in der EDM-Szene, die zu nahezu jedem großen Charthit einen Remix liefern. Beim Remix von "2U" verwendet er das gleiche Konzept wie sonst auch immer und veröffentlicht einen Future Bass-Remix, der mit einem gelungen Drop überzeugt. Auch für David Guetta dürfte diese Nummer eine schöne Alternative zum Original sein.



R3HAB & Khrebto - You Could Be (August)

Die neuste Singleauskopplung aus dem Album war dann "You Could Be" zusammen mit Khrebto, mit dem er schon bei einem Remix zu Maroon 5's Hit "Cold" zusammengarbeitet hatte. Der Track ist sehr interessant gestaltet. Hier verändert Khrebto den gewohnten R3HAB-Stil etwas. Der Drop hört sich etwas anders gestaltet als die gewohnten Future Bass-Drops von ihm. Der Drop von "You Could Be" lässt sich schwer einordnen aber kann vollkommen überzeugen. Noch besser sind die herausragenden Vocals, die melodisch im Refrain einen sehr innovativen Touch haben. Insgesamt ist diese Nummer einer der stärksten von R3HAB aus dem vergangenen Jahre.



R3HAB & Quintino - I Just Can't (September)

Mit Quintino hat R3hab schon mit "Freak" einen Erfolg gelandet. Nun haben sie sich für einen neuen Track erneut zusammengetan und eine brandneue Future Bass-Nummer geschaffen. Schön ist, dass man auch hier deutlich beide Künstler herraushört. Sowohl Vocals, als auch Drop passen hier sehr gut zum Stil von R3HAB, wobei Quintino ja nur gelegentlich ruhigere Songs veröffentlicht. In jedem Fall ist "I Just Can't" ein gelungener Song, wenn er auch durch fehlende Kreativität im Drop nicht vollkommen überzeugt. Im Drop existieren nur sehr simple Melodien und schon etwas ausgelutschte Instrumente. Allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau, der Track ist trotzdem eine klare Empfehlung.



Dimitri Vegas & Like Mike vs David Guetta feat. Kiiara - Complicated (R3HAB Remix) (Oktober)

Nach ungewohnt langer Remix-Pause begann er dann Mitte Oktober wieder mit einem Remix zu "Complicated" von David Guetta und den belgischen Brüdern Dimitri Vegas & Like Mike. Dieser bringt in das Original um einiges mehr Power und trifft mal wieder den klassischen R3HAB-Stil. Zum Sounddesign und dem Drop lässt sich, wie so oft, nur recht wenig neues sagen, da er hier seine gewohnten musikalischen Mittel benutzt und alles sehr solide produziert ist. Die Vocals von Kiiara passen ebenfalls sehr gut zum Stil des Niederländers.



Jessie Ware - Alone (R3HAB Remix) (November)

Mitte November gab es dann den nächsen R3HAB-Remix auf die Ohren. Diesmal zu "Alone" von Jessie Ware. Im Drop ist diesmal ziemlich viel Power vorhanden und er macht das Stück zu einem sehr runden Lied. Sonst ist das Werk dem Future Bass zuzuordnen und spricht vor allem die Fans dieses Genres an. Sonst bleibt hierbei alles beim alten. Insgesamt ist R3HAB's Version von "Alone" einer stärkeren Remixe des Jahres. Allerdings ist 2017 so gut wie kein Track von ihm in irgendeiner Weise schlecht produziert oder komplett unkreativ aufgefallen.



Sigrid - Strangers (R3HAB Remix) (November)

Die brandneue Single der norwegischen Sängerin Sigrid heißt "Strangers" und hat die Ehre ebenfalls eine Neuverarbeitung von R3HAB zu erhalten. Diesmal bewegt er sich ungewohnter Weise einmal nicht im Future Bass. Nun bedient er sich, wie zuvor schon bei "Trouble", am Genre des Chill. Allerdings ist so eine strenge Genrezuweisung bei ihm eigentlich immer sinnlos. In jedem Fall verpasst er dem Songs einen etwas ruhigeren Touch als seine anderen Remixe. Das ganze wirkt sehr atmosphärisch und gut durchdacht. Insgesamt ist das nun der nächste absolut gelungene Remix des Produzenten.



Rita Ora - Anywhere (R3HAB Remix) (November)

Den nächsten Remix entwickelte er zu Rita Ora's Hit "Anywhre". Bei diesem verwendet er einen etwas groovigeren Sound im Refrain. Im Drop erwartet uns letzendlich dann wieder der gewohnte Future Bass-Stil des Niederländers. Mit diesem bis zum aktuellem Zeitpunkt letztem Remix des Jahres beendet er eine Reihe von insgesamt 16 Remixen in nur einem Jahr. Das ist ein starker Fakt, wenn man bedenkt, dass der Mann gleichzeitig noch an einem Album gearbeitet hat. Letzendlich sticht sein Konzept absolut aus der Masse heraus und diese vielen Remixe sind immer gute Alternativen, falls man mit dem Original nicht ganz zufrieden ist.



R3HAB & KSHMR - Islands (Dezember)

Am 1. Dezember erschien dann seine nächste Scheibe. Die mit seinem langjährigem Kollaborationspartner erschienene Single "Islands" vertritt seit langem mal wieder R3HAB's alten Electro House-/ Bigroom-Stil. Das wird viele seiner alten Anhänger freuen, denn die Nummer ist ein ganz starkes Stück. Die atmosphärischen Vocals und der kraftvolle Drop überzeugen auf ganzer Linie. Vor allem freut es uns, dass er mal wieder mit KSHMR zusammenarbeitet. Denn eins muss man R3HAB lassen...Er versucht immer wieder auch seinen alten Fans noch den alten Stil zu bringen. Denn R3HAB hat sich schon lange vom Bigroom abgewendet.



R3HAB & Krewella - Ain't That Why (Dezember)

Seine, bis zum aktuellem Zeitpunkt, letzte Single hat er zusammen mit dem amerikanischen Duo Krewella aufgenommen. "Ain't That Why" heißt sie und erschein eine Woche später als seine letzte Single. Die Vocals dieser Nummer sind wirklich sehr schön und passen perfekt. Der Drop ist ebenfalls sehr überzeugend. Krewella bringt hier auch einen Sound dazu, der wirklich perfekt zu dem von R3HAB passt. "Ain't That Why" ist einer der besten Tracks von R3HAB aus dem vergangenen Jahr. Damit schließt er ein Jahr voll mit guter Musik und veröffentlicht einer seiner besten Nummern zum Schluss.



R3HAB - Trouble (ALBUM) (September)

Das im September erschienene Debutalbum von R3HAB beinhaltet elf Tracks, vier Interludes und jeweils ein Intro und ein Outro. Zwei Tracks sind neu. "Talking To You" und "Shanghai". Die stärksten Tracks des Albums sind vor allem "Killing Time" mit Felix Cartal und "You Could Be" mit Khrebto. Insgesamt vertritt das Album die Stile Future Bass, Chill und Lovetrap. Wobei "Marrakech" eine Bigroom-Nummer ist. Auch wenn hier wenig neue Songs dazukommen ist sein Debutalbum echt stark.

 

 

Fazit: R3HAB hat ein tolles Jahr mit vielen Tracks hinter sich. Vor allem erstaunlich ist, wie unglaublich viele Songs und Remixe er herausgebracht hat. In jedem Fall kann man mehr als gespannt sein auf das kommende Jahr 2018.

 

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Über den Autor
Daniel Leinen

Ich gehe auf ein Gymnasium in Nordrhein-Westfalen und interessiere mich sehr für Journalismus und Musik. Eine Kombination aus beiden und eine gute Chance Erfahrung zu sammeln ist für mich Dance-Charts. Ich bin froh Teil der Redaktion zu sein und schreibe vor allem über neue Songs und Alben, weil ich es sehr interessant finde, wie sich die elektronische Musik weiterentwickelt. Ich finde, dass jedes Genre, egal ob man es mag oder nicht, seine Existenzberechtigung hat. Denn diese Vielfalt ist das Schöne an der Musik.

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