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Wer schreibt und produziert die Chart-Songs?

Geheime Stars: Das sind die Köpfe hinter den Chart-Hits [Teil 1]

(Geschätzte Lesezeit: 8 - 16 Minuten)

Max MartinMax Martin hat unzählige Hits produziert.

Im heutigen Musikbusiness gibt es nur noch wenige Musiker, die ihre Songs selber schreiben und produzieren. Es ist heutzutage üblich, dass die Pop-Stars ein Team aus Songwritern und Produzenten zur Unterstützung haben. Von diesen Leuten hört man nur selten etwas, weil sie es meistens nicht in den Titel schaffen. Wir wollen euch in unserer neuen Reihe „Geheime Stars“ die Köpfe hinter den großen Chart-Hits der letzten Jahre vorstellen. Es ist teilweise sehr beeindruckend, wie kreativ manche Musiker sind und hinter wie vielen Erfolge jene wirklich stecken. Dabei gehen wir zunächst auf die Persönlichkeit und seine Anfänge ein. Danach nennen wir die größten Hits des jeweiligen Produzenten/Songwriters. Zu jedem Vertreter haben wir eine Spotify-Playlist für euch angehängt, in der die größten Hits desjenigen zusammengefasst sind.


Max Martin (Ed Sheeran, Taylor Swift, Justin Bieber…)

Wir beginnen die Auswahl mit dem wohl bekanntesten Vertreter im Bereich des Songwritings. Der schwedische Musiker Karl Sandberg, genannt Max Martin, gehört zu den wenigen Songwriter, die eine hohe Popularität genießen, obwohl sie nur selten im Titel stehen. Der Schwede ist seit den frühen 90ern aktiv und hat seit mittlerweile 22 Jahren jährlich mehrere Chart-Hits geschrieben. Zehn Mal gewann der 48-Jährige den ASCAP-Award des besten Songwriters des Jahres, 17 Songs wurden für einen Grammy nominiert und in seiner gesamten Karriere erhielten seine Lieder über 1000 Mal Platin. Laut eigener Aussagen verdanke Martin seinen Erfolg einem Musikstudium in Schweden, das er im Laufe der 80er absolvierte. 

In den 90ern hatte er mit “Wish You Were Here“ von Rednex seinen ersten internationalen Nummer-eins-Hit. In den Folgejahren kamen mit “I Want It That Way“, “… Baby One More Time“ und “Quit Playin‘ Games“ drei weitere Welthits dazu. In den 2000ern stürmte er mit “Lucky“ von Britney Spears, “U + Ur Hand“ und “So What“ von P!nk, “I Kissed A Girl“ und “Hot N Cold“ von Katy Perry sowie “Whataya Want From Me“ von Adam Lambert die internationalen Single-Charts. Die größten Erfolge in den 2010ern lieferte der Schwede mit “California Gurls“, “Roar“ und “Dark Horse“ für Katy Perry, “Dynamite“ für Taio Cruz, “I Knew You Were Trouble“ und “Shake It Off“ für Taylor Swift sowie “Love Me Like You Do“ für Ellie Goulding und “Can’t Stop The Feeling“ für Justin Timberlake.

In den letzten Jahren war Max Martin viel für Taylor Swift, Ariana Grande und Ed Sheeran aktiv. So schrieb er beispielsweise “No Tears Left To Cry“ für Grande oder “Gorgeous“ für Swift im Jahr 2018. Kürzlich setzte er für Ed Sheeran einen Doppelschlag, indem er für den Briten die beiden Hit-Songs “I Don’t Care“ und “Beautiful People“ schrieb. Ein Ende der Max-Martin-Ära ist nicht in Sicht. Der Mann wird uns in den nächsten Jahren sicher noch einige Hits bescheren.



Dr. Luke (Ke$ha, Flo Rida, Taio Cruz…)

Der nächste Kandidat in unserer Auswahl nennt sich Dr. Luke und pflegt ein enges Verhältnis zu Max Martin. Der US-amerikanische Songwriter und Produzent, der mit bürgerlichem Namen Lukasz Gottwald heißt, hat seinen Erfolg zu einem großen Teil dem Schweden zu verdanken. Seine musikalische Karriere begann im Jahr 1997 als Gitarrist der Band der TV-Serie „Saturday Night Live“. Zu einem renommierten Pop-Produzenten wurde er 2004, als er zusammen mit Martin den Kelly-Clarkson-Song “Since U Been Gone“ produzierte. In seiner über zehnjährigen Karriere wurde er für vier Grammys nominiert und bekam zwei Mal den Award für den besten Songwriter des Jahres. 

Nach seinem ersten großen Erfolg legte er 2006 in Kooperation mit seinem Mentor Max Martin die P!nk-Single “U + Ur Hand“ nach. Den ersten großen Hit als Solo-Produzent liefert Dr. Luke mit “Girlfriend“ für Avril Lavigne ab. 2008 unterstützte er seinen Freund Martin bei der Produktion der beiden Katy-Perry-Hits “I Kissed A Girl“ und “Hot N Cold“. Zu seinen bisher größten Erfolgen gehören die 2009er-Songs “Right Round“ und “Tik Tok“ von Ke$ha. Erneut mit Max Martin produzierte er 2010 gleich drei Top-10-Hits in Deutschland. 2011 landete mit “Good Feeling“, “Price Tag“ und “Hangover“ wieder drei Songs von Dr. Luke in den deutschen Top 3. In den Folgejahren waren “Katy Perry – Roar“, “Pitbull feat. Kesha – Timber“ und “Pitbull feat. Jennifer Lopez – We Are One“ seine größten Hits.

In den letzten Jahren hat Dr. Luke immer weniger Songs für Pop-Stars produziert. Die letzte nennenswerte Single mit der Autorenbeteiligung des US-Amerikaners war “Savior“ von Iggy Azalea und Quavo. Der steile Abstieg des Produzenten hat sicherlich auch mit den Schlagzeilen zu tun, die Dr. Luke in den letzten Jahren umgeben haben. 2014 verklagte Kesha ihren Produzenten wegen sexueller Belästigung und Nötigung sowie Vergewaltigung. Dieser reagierte mit einer Gegenklage gegen die Anschuldigungen und führte aus, dass Kesha mit der Klage einen Wechsel des Managements erreichen wolle. Ein Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen Dr. Luke wurde am 19. Februar 2016 vom zuständigen Gericht abgewiesen. Die Anschuldigungen schadeten der Karriere des Pop-Produzenten, unabhängig vom endgültigen Ausgang, enorm.



Benny Blanco (Justin Bieber, Katy Perry, Maroon 5…)

Wir machen mit einem der wenigen Produzenten und Songwriter dieser Liste weiter, der auch schon unter seinem eigenen Alias Erfolge feiern konnte. Die Rede ist von Benjamin Joseph Levin aka Benny Blanco, der bereits in seiner Kindheit begeistert von Musik war. Mit Hip-Hop-Instrumentalen über die er selbst in seinem Schlafzimmer gerappt hatte erregte er die Aufmerksamkeit von The Source und führenden Kräften bei Columbia Records, die sein riesiges Talent schon damals erkannten. Anschließend stand er lange unter der Obhut von Dr. Luke, der sich ebenfalls als Ghost-Producer einen Namen gemacht hat. 

Unter der Leitung von Dr. Luke produzierte Blanco Welthits wie Katy Perrys "Teenage Dream", Keshas "TiK ToK" und Taio Cruz "Dynamite". Im Jahr 2011 stand er dann erstmals alleine da. Aber auch ohne die Hilfe von Dr. Luke wurde alles mit dem der junge US-Amerikaner zu tun hatte zu Gold. Auf seine Kappe gehen unter anderem die Charthits “Moves Like Jagger“ von Maroon 5, “Stereo Hearts“ von Gym Class Heroes und auch “DONTTRUSTME“ von 3OH!3. Im selben Jahr arbeitete er auch noch an Maaron 5s Platin-Verkaufsalbum “Overexposed Track By Track“. In den folgenden Jahren folgten viele weitere Welthits und Aufträge als Coproduzent für Künstler wie Ed Sheeran oder auch One Republic. 

2014 gründete er die Sublabels Mad Love Records und Friends Keep Secrets von Interscope Records. Seit 2017 ist er auch als Solo-Künstler aktiv. Unter seinem eigenen Namen erschienen Kollaboration mit Calvin Harris, Selena Gomez und vielen mehr. Sein erster eigener Titel “Eastside“ mit Halsey und Khalid startete sofort in den Charts durch und steht mit Platz 15 in Deutschland im Vergleich zu Platz 1 im Vereinigten Königreich wohl ziemlich schlecht da. Sein Debüt-Album “FRIENDS KEEP SECRETS“ erschien im Dezember 2018. Seit dem Beginner seiner Karriere als Ghost-Producer und Songwriter sammelte der US-Amerikaner viele Preise. Er wurde schon fünfmal zum BMI Songwriter des Jahres gewählt, gewann 2013 den Hal David Starlight Award der Songwriters Hall of Fame, war mehrfach bei den Grammy Awards nominiert und wurde 2017 iHeartRadios Produzent des Jahres.



Shellback (Ariana Grande, P!nk, Taylor Swift…)

Als nächstes wollen wir auf den Schweden Shellback eingehen. Shellback, der mit bürgerlichem Namen Karl Johan Schuster heißt, arbeitet bereits seit Mitte/Ende der 2000er als Produzent und Songwriter für große Artists. Zu seinen guten Freunden und Arbeitskollegen zählen unter anderem auch Max Martin und Benny Blanco, über die wir schon beide berichteten. Schon in seiner Kindheit war er als Musiker aktiv. Er spielte als Schlagzeuger in lokalen Indie-Rock-Bands, bevor er 2004 als Sänger in die Hardcore-Metall-Szene eintrat. Er produzierte die verschiedensten Demos in diesem Stil. Über einen gemeinsamen Freund kamen die besagten Demos an Max Martin, der neugierig darauf war wie sich der mittlerweile 34-Jährige beim Produzieren von Pop-Musik schlagen würde. So wurde er 2006 erstmals von Martin ins Studio eingeladen und wurde 2007 bei Martins Produktionsfirma unter Vertrag genommen.

Zu den ersten gemeinsamen Liedern der beiden Genies zählen P!nks “So What“ oder auch Britney Spears “If U Seek Amy“. Sie arbeiteten gemeinsam auch an Tracks für Taylor Swift, Usher, Ariana Grande, Adele und Maroon 5. Auch mit Benny Blanco sorgte er für den einen oder anderen Hit, darunter “Animals“ von Maroon 5 und Cher Lloyds “Want U Back“. Zu seinen aller größten Hits zählen auch “3“ von Britney Spears, “Moves Like Jagger“ von Maroon 5, “Shake It Off“ von Taylor Swift. Insgesamt zehn Produktionen, an denen der mittlerweile 34-Jährige beteiligt war, schafften es an die Spitze der US-amerikanischen Charts. Die Top-Ten-Hits sind eigentlich kaum noch zählbar.

Natürlich sammelte Karl Johann Schuster im Verlauf seiner Karriere auch etliche Preise und Auszeichnungen. 2012 wurde er als bester Produzent des Jahres vom Billboard Magazine ausgezeichnet. Auch die Liste der „Top 10 Songwriters Airplay Charts“ führte er in diesem Jahr an. Bei den Grammy Awards wurde er auch schon viermal ausgezeichnet. Zweimal durch seine Beteiligung am besten Album des Jahres (namentlich “1989“ von Taylor Swift und “25“ von Adele). Taylor Swifts Album “1989“ wurde auch als bestes Pop-Vocal-Album geehrt. Den letzten Grammy Award bekam er für “Can’t Stop The Feeling!“ von Justin Timberlake für den besten Film-Track in 2016.



Stargate (Rihanna, Beyoncé, Sean Paul…)

Wir machen weiter mit einem Produzentenduo, das sich ähnlich wie Benny Blanco in den letzten Jahren auch vermehrt als Artist versucht. Die beiden norwegischen Musiker Tor Erik Hermansen und Mikkel Storleer Eriksen bilden zusammen das Produzentenduo Stargate, das sie zusammen mit einem dritten Kollegen im Jahr 1997 in Trondheim gründeten. Hermansen war zum damaligen Zeitpunkt Talent-Scout bei Warner Music, Eriksen Besitzer eines Studios und der Dritte, Hallgeir Rustan, Maschinenbauingenieur. Dann beschlossen sie gemeinsam Sache zu machen. Im Laufe ihrer Karriere wurde Stargate von Rolling Stones einmal als „Best Hitmaker“ und von ASCAP einmal als Songwriter des Jahres ausgezeichnet sowie für einen Grammy in der Kategorie „Best R&B Song“ nominiert.

Die ersten Hits, die vom damaligen Trio produziert wurden und auch nach Deutschland kamen, waren “Another Day In Paradise (Remix)“ von Brandy (2001) und “Sorry Seems To Be The Hardest World“ (2002) von Blue. Der internationale Durchbruch gelang den Norwegern im Jahr 2006 mit der Produktion der Pop-Ballade “So Sick“ von Ne-Yo. Daraufhin produzierten sie verschiedene Chart-Hits für Rihanna (“Unfaithful“, “Don’t Stop The Music“, “Take A Bow“) und Beyoncé (“Beautiful Liar“, “Irreplaceable“). Auch zu den Anfängen der 2010er produzierten die beiden Norweger weiterhin für Rihanna Hits wie “Only Girl“ oder “S&M“. Aber auch für Katy Perry schrieben sie “Firework“.

Ab 2011 wurden sie als Produzenten für Sean Paul eingestellt und lieferten mit “Got 2 Luv U“ und “She Doesn’t Mind“ gleich zwei Mega-Hits ab. 2012 gelang Stargate mit “Rihanna - Diamonds“ der erste Nummer-eins-Hit in Deutschland. In den letzten Jahren ließen die Jungs mit den Ghost-Produktionen wieder etwas nach. Die größten Auffälligkeiten dabei waren “Hymn For The Weekend“ von Coldplay und Beyoncé sowie “Issues“ von Julia Michaels. Dafür widmeten sie sich ihrer Artist-Karriere. Sie konnten bisher noch keinen großen Hit landen, aber hatten bereits Kollaborationen mit Kungs, P!nk und Aloe Blacc am Start.



Giorgio Tuinfort (Michael Jackson, David Guetta, Sia…)

Wir setzten unsere Liste mit dem niederländischen Songwriter und Produzenten Giorgio Tuinfort fort. Giorgio wurde in Suriname, Südamerika geboren, wuchs jedoch in den Niederlanden auf. Bereits im Alter von sechs Jahren schrieb er Texte und komponierte Melodien. Er begann mit elf an der Royal Conservatory of The Hague zu studieren und wurde in die renommierte Young Talent Class aufgenommen. Ja, ihr habt richtig gehört mit elf. In seinem zwölften Lebensjahr wurde er dafür bekannt klassische Musik mit aktuellen Pop-Tracks zu verbinden. Nur ein Jahr später begann er komplett eigene Lieder zu produzieren. Nachdem er vom niederländischen Produzenten Rutger Kroese entdeckt wurde, startete er seine berufliche Laufbahn als Produzent im Alter von 16 Jahren mit der Komposition und Produktion für etablierte, niederländische Musiker.

Seine internationale Karriere startete 2006 zeitgleich zu seinem Umzug in die Vereinigten Staaten. Dort arbeitete er mit dem damals aufstrebenden senegalesisch-amerikanischen Akon, der heute für Hits wie “Smack That“ mit Eminem bekannt ist, zusammen. Die beiden talentierten Jungs schufen gemeinsam einen Stil, der die Pop-Kultur noch Jahre später beeinflusste. In den folgenden Jahren arbeitete er mit vielen Stars wie Michael Jackson, Sia, Rihanna und Whitney Houston zusammen. 2009 erschuf er mit David Guetta eine Kombination aus EDM, Pop und Urban-Musik, die die Radio-Musik ebenfalls extrem beeinflusste. 

Neben seiner Aktivität als Produzent für David Guetta (an beinahe allen Guetta-Produktionen beteiligt) und anderen internationalen Stars wie Martin Garrix, Charlie Puth oder Lady Gaga, komponierte er auch Musik für die Fußball-EM 2016 (“This One’s for You“). Mit Franck van der Heijden ist er auch Komponist des Titeltracks der UEFA-Nations League. Das Lied wurde von den Kritikern als eines der besten Klassiker der aktuellen Zeit bezeichnet. Der talentierte Musiker, der momentan viel Musik für den Mainstream macht, sagte auf Nachfrage, dass die klassische Musik „die Liebe seines Lebens“ sei. Er möchte in der Zukunft noch ein klassisch orientiertes Album veröffentlichen.

In seiner Karriere wurde der Niederländer bereits viermal für den Grammy Award nominiert und gewann zweimal. Zudem ist er 30 Mal Sieger des BMI Songwriter Award geworden. In den Niederlanden sind seine Auszeichnungen eigentlich so gut wie unzählbar. Er wurde jedoch schon von der Königsfamilie persönlich für seinen Beitrag zur niederländischen Musik auf internationaler Ebene gewürdigt.



Steve Mac (Ed Sheeran, One Direction, Anne-Marie…)

Im Gegensatz zu vielen anderen Produzenten in dieser Zusammenstellung ist der britische Songwriter und Musikproduzent Steve Mac noch heute in aller Munde. Der Engländer befindet sich gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Pop-Songwriter und schreibt für die größten Pop-Stars der Welt. Der 47-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Steven McCutcheon heißt, hatte in seiner 20-jährigen Karriere 78 Top-20-Singles und 42 Nummer-eins-Hits in Deutschland. Im Dezember 2016 kam Mac in die Medien, weil sich seine Songs 18 Wochen am Stück an der Spitze der deutschen Single-Charts hielten. 

Seinen Durchbruch feierte Steve Mac in den frühen 90er-Jahren. Er schrieb den Hit “Devotion“ von Nomad, der auf Platz 2 in Großbritannien kletterte. Später lernte er den Songwriter Wayne Hector kennen, mit dem er über Jahre an verschiedenen Pop-Songs britischer Künstler arbeitete. In den 2000ern war der Produzent mit der Produktion von Britain-Songs extrem erfolgreich, die jedoch alle auf internationaler Ebene blieben. Erst in den 2010ern bekam er Aufträge von den internationalen Pop-Stars. Nach einigen Produktionen für britische Pop-Bands wie Little Mix, The Wanted und One Direction durfte der Engländer ab 2013 mit amerikanischen Künstlern zusammenarbeiten.

Währenddessen feierte er mit “Break The Rules“ von Charli XCX oder auch “Survivor“ von Selena Gomez große Erfolge. Zu den bisher größten Hits seiner Songwriting-Karriere gehört zweifellos der Dance-Pop-Hit “Rockabye“, den der Brite zusammen mit Clean Bandit produzierte. In den letzten Jahren rückte er immer mehr in den EDM-Bereich und unterstützte Stars wie DJ Snake, Robin Schulz oder Marshmello in der Produktion. Der Höhepunkt seiner Karriere war “Shape Of You“ von Ed Sheeran im Jahr 2018. Einer der größten Hits des 21. Jahrhunderts. Das brachte ihm den Ruhm ein, als Produzent für verschiedene EDM-Stars agieren zu dürfen. Jüngstes Beispiel war die Produktion von “The Chainsmokers – Call You Mine“. Von ihm werden wir sicherlich noch viel hören.



Andrew Watt (Justin Bieber, DJ Snake, Post Malone…)

Zu guter Letzt wollen wir auf Andrew Wotman alias Andrew Watt zu sprechen kommen. Andrew Watt ist ein amerikanischer Gitarrist, Sänger und Produzent, der in New York aufgewachsen ist. Während seines Studiums an der NYU begann er in New York City aufzutreten. Seine ersten professionellen Auftritte kamen mit dem gelegentlichen Gitarrenspielen für The Roots während der Highline Ballroom Jam Sessions. 7. Anschließend wurde er auch Gitarrist für Justin Bieber, Cody Simpson Jared Evan und andere Künstler. 2013 war er Gründungsmitglied und Gitarrist der dreiköpfigen Rockband California Breed.

Im selben Jahr erschien auch seine erste Ghost-Produktion “Sinkin‘ In“ von Cody Simpson. 2015 folgte dann “Hit The Ground“ von Justin Bieber und “Home to Mama“, eine Kollaboration von Bieber und Simpson. In den folgenden Jahren arbeitete er immer wieder mit großen Artists zusammen. Er ist unter anderem an DJ Snakes “Let Me Love You“, Camilla Cabellos “Havanna“ und auch Kygos und Selena Gomezs “It Ain’t Me“ beteiligt gewesen. Auch zu “Wolves“ von Marshmello und Selena Gomez trug er seinen Beitrag bei. Auch an der Produktion eines weiteren Ghostproducers, namentlich Benny Blancos "Eastside“, trug er seinen Teil bei. Der aktuelle Sommerhit “Havanna“ von Shawn Mendes und Camila Cabello geht ebenfalls auf seine Kappe. 

Neben seiner Aktivität als Produzent für die größten Stars dieser Welt, erscheinen auch immer wieder Lieder unter seinem eigenen Alias watt. Für seinen größten Erfolg feierte er mit der Kollaboration “Burning Man“ mit dem amerikanischen Superstar Post Malone. Der Track wurde alleine auf Spotify fast 25 Millionen Mal gestreamt. Der vor zwei Jahren erschienene Song war aber auch die letzte eigene Nummer unter seinem Namen. Als Ghost-Producer gewann er 2018 die iHeartRadio-Auszeichnung Produzent des Jahres. Einen Grammy bekam er für die Arbeit an Cardi Bs Album “Ivasion of Privacy“, das als Rap-Album des Jahres 2018 ausgezeichnet wurde.

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