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Zenit überschritten

10 EDM Genres die im Sterben liegen

(Geschätzte Lesezeit: 7 - 13 Minuten)

 

HandsUp

Lange und oft wurde das Hands Up Genre für tot erklärt. Es ist  keine echte News mehr, dass dieses EDM Subgenre seine Glanzzeiten längst hinter sich gebracht hat. Einige wenige Produzenten versuchen das Licht am leichten zu halten. Dies gleicht aber mehr einem aussichtslosem Unterfangen. Die Zeiten in denen Hands Up Produktionen in den Charts eine wichtige Rolle spielten - Acts wie Special D., Cascada, Groove Coverage lassen grüßen - sind längst vorbei. Trotzdem genießt der Hands Up eine relativ treue Fanbase. 

Zu seiner Hochzeit 2003 und früher lief ab der Tür-Öffnung bis zum Ende der Nacht in vielen Discotheken ausschließlich Hands Up. 140 BPM und aufwärts war das Motto. Gute Laune und eingängige Melodien die Grundpfeiler. Oftmals mit tollen Vocals (häufig auch mit Schlechten) versehene Arrangements wussten die Party-Crwod einzuheizen.

Schon damals eine Krankheit des Genres: Zu viele Cover-Versionen überschwemmten den Markt. Mit der Zeit sank die Qualität der Produktionen und die allgemeine Nachfrage in den Clubs. House verdrängte im rasenden Tempo als taktgebende Musikrichtung den Hands Up. Namhafte Produzenten wechselten das Genre. Und wie das so ist, wenn die Eliten gehen - der Tod ist nicht mehr fern.

Auch wenn der Hands Up heutzutage noch ein Nischendasein auf einzelnen Raves (z.B. Easter Rave) oder Compilations (z.B. Future Trance) führt, kann man den Patienten durchaus ein sehr tiefes Koma bescheinigen. Aus diesem wird er wohl oder übel nicht mehr erwachen. Auch wenn es hier und da nochmal zuckt. Lassen wir ihn in Frieden ruhen und danken wir ihm für die tolle Zeit, die er uns beschert hat.

Weiter auf Seite 9

 

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    Mario · Vor 2 Monaten
    Euer link für „weiter auf Seite 8“funktioniert nicht
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    Darek · Vor 9 Monaten
    Hardstyle ist nun wirklich in Europa angekommen.

    Headhunterz ist schon lange zurück und wird wieder gefeiert.

    Immer mehr Menschen fröhnen dieser Musik und die Festivals erfreuen sich immer mehr an Fans dieser Musikrichtung. Selbst Armin van Buuren und viele andere DJs bringen Tracks und Sets aus diesem Genere. Also von wegen Zenit überschritten

    und so ein Unsinn !!!
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      Felix · Vor 9 Monaten
      Der Artikel ist 5 Jahre alt. Damals sah die Welt noch ganz anders aus...
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    Tiotic · Vor 1 Jahren
    x'D Leute... Dubstep ist besser als je zuvor und wächst immer weiter!
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    Pascal · Vor 1 Jahren
    WIE BITTE? DIE STERBEN DOCH NICHT AUS! HARDSTYLE DUPSTEP TROPICAL HOUSE UND SO LEBEN DOCH NOCH IHR DUMMEN SCHWEINE!!!!!!
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    lars65536 · Vor 2 Jahren
    Hardstyle und Future House sterben überhaupt nicht. Wohl eher sind sie den Tod von der Schippe gesprungen
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    Chris · Vor 2 Jahren
    Wenn wir ehrlich sind, keinen störts.. Ich mochte exakt diese Richtungen nie. Lieber schön Tech House / Minimal / Deep Tech. Die gibt es schon ewig und haben sich nicht ohne Grund profiliert. Das ist einfach Techno, den man immer wieder hören kann und man entdeckt doch immer wieder etwas neues. Diese ganze Kindermusik (der Kommerzkram), die sich dazwischen eingenistet hat war oder ist ja auch nicht auf Dauer auszuhalten. Kein Wunder dass das am Aussterben ist.
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    Dennis · Vor 2 Jahren
    Big Room und Progressive sind definitiv nicht am aussterben
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    Jens · Vor 2 Jahren
    Ich würde nicht behaupten das Hardstyle ausstiert. In den Niederlanden wird es immer noch rauf und runter gespielt. Jedes größere Festival in Europa hat eine Hardstyle/Hardcore Stage.
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    4N0N · Vor 2 Jahren
    Super recherchiert für Hardstyle. Showtek und Headhunterz waren 2015 nicht mehr im Genre vertreten.
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      Jannis K. · Vor 2 Jahren
      Trotzdem gehören sie zu den bekanntesten Vertretern dieses Genres. Auch wenn sie zwischenzeitlich das Genre gewechselt haben. Von daher hat der Autor Recht.
Über den Autor
S. Wernke-Schmiesing

Während meines Studiums gründeten wir 2008 die Dance-Charts. Als reine Musik-Promotion-Agentur gestartet, entwickelte sich die Plattform zu einem der größten Blogs und News-Portale für Dance-Musik in Deutschland. Als Chefredakteur heißt es täglich News recherchieren und Entscheidungen treffen. Neben der Tätigkeit für die Agentur bin ich regelmäßig als DJ in Clubs und Großraumdiskotheken unterwegs.

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