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Die perfekten EDM-Songs für heiße Tage

Sommer 2019: Das sind die Sommer-Songs der Star-DJs (Teil 1)

(Geschätzte Lesezeit: 6 - 12 Minuten)

Sommer-Songs der Star-DJsSommer-Songs der Star-DJs | Bild: Balaton Sound Festival.

Der Sommer 2019 ist momentan in vollem Gange. Einer der besten Tricks, um sich von den äußerst heißen Temperaturen abzulenken, ist angemessene Musik. Die meisten DJs in der Szene veröffentlichen zum Sommer hin mindestens einen sommerlichen Dance-Song, der in den Sommermonaten die Spotify-Playlisten dominieren soll. Die Mischung der Sommer-Songs reicht dabei von Mainstream-Musikern wie Kygo oder Robin Schulz bis hin zu House-Produzenten wie Hardwell oder Oliver Heldens. Wir haben aus aktuellem Anlass eine Auswahl der besten Sommer-Songs der Star-DJs aus der EDM-Szene erstellt und wollen euch an dieser Stelle zehn perfekte Dance-Songs für die heißen Tage vorstellen.


Steve Aoki feat. Darren Criss – Crash Into Me

Wir beginnen die Liste mit einer aktuellen Nummer von Steve Aoki, die erst vor wenigen Wochen, am 12. Juli 2019, auf Ultra Music erschienen ist. Der US-Amerikaner hat sich für seinen persönlichen Sommer-Song 2019 etwas Besonderes einfallen lassen. Der 41-Jährige griff für die neue Single den amerikanischen Chart-Hit “Crash Into Me“ von Dave Matthews Band aus dem Jahr 1996 wieder auf und produzierte eine moderne Version mit seinem Landsmann Darren Criss, der sich neben seinen Schauspielrollen in Glee, American Horror Story und American Crime Story im gesanglichen Bereich versucht. Das primäre Stilmittel des Songs ist der nostalgische Effekt, der bei langjährigen Musik-Liebhaber auf Anhieb einsetzt. Aber auch für junge Hörer ist “Crash Into Me“ eine hörenswerte Produktion. Der Gesang und die Melodie erscheinen immer noch zeitgemäß, obwohl der Song schon 20 Jahre alt ist, Darren Criss interpretiert den Song mit seiner markanten Stimme neu und Steve Aoki gibt dem Song mit einem angenehmen Downtempo-Beat eine moderne Note. Diese Neuinterpretation von “Crash Into Me“ gehört zweifellos zu den besten Dance-Songs für den Sommer und arbeitet sich mit 2,5 Millionen Streams auf Spotify so langsam in den Mainstream-Bereich vor.



Oliver Heldens feat. Devin & Nile Rodgers– Summer Lover

Nun kommen wir zum Sommer-Track von Oliver Heldens. Am 12. April erschien “Summer Lover“ vom noch jungen Niederländer. Für die sommerliche Nummer holte sich der Star-DJ den noch unbekannten Musiker Devin und den Gitarristin Nile Rodgers ins Studio. Besonders heraussticht in der Nummer die prägnante Topline mit der “Summer Lover“ auch startet. Anschließend baut sich das Lied auf und es folgt ein sanfter Drop, der durch entspannte Sounds und die Hook glänzen kann. Richtige Strophen gibt es in dem Lied nicht. Dafür geht die Produktion umso mehr ins Ohr. Nach knapp über drei Minuten endet “Summer Lover“ mit einem kurzen Outro. Der Ohrwurm steht schon jetzt nach gerade einmal drei Monaten kurz davor die 7-Millionen-Streams-Marke auf Spotify zu knacken. Auch das Audio auf YouTube zählt jetzt schon weit über 300.000 Aufrufe. “Summer Lover“ ist eine eingängige Sommer-Single, dessen Erfolg in den niederländischen Airplay-Charts sich so langsam auf die Spotify-Charts übertragen. Als EDM-Fan kommt man im diesjährigen Sommer um diesen Song nicht herum.



R3HAB & A Touch Of Class – All Around The World (La La La)

Als nächstes haben wir einen der wohl größten aktuellen Sommerhits der EDM-Szene für euch. “All Around The World (La La La)“ von R3HAB konnte sich bereits in vielen Ländern in der oberen Hälfte der Charts platzieren. In Deutschland kletterte die Single bis auf Platz 29 der offiziellen Single-Charts. Schon jetzt ist die Single mit 75 Millionen Streams auf Spotify nach “Lullaby“ (mit Mike Williams) die zweiterfolgreichste Nummer von R3HAB. Das zugehörige Musikvideo hat schon über 11 Millionen Aufrufe auf YouTube verzeichnet. Ähnlich wie bei Steve Aokis Sommerhit handelt es sich bei dieser Single um eine Neuauflage eines Songs, der vor knapp 20 Jahren die Charts stürmte. Die Original-Version kommt von Lisa Stansfield und konnte sich Anfang der 90er bis an die Spitze der Charts vieler Länder durchsetzen. Zehn Jahre später griff das deutsche Projekt A Touch Of Class (ATC) den Song neu auf und kletterte mit ihrer 2000er-Version auf Platz 1 der Single-Charts. R3HAB setzt nach einem kurzen Intro auf zeitgemäße Stilmittel, die an vergangene Sommerhits wie “Don’t Be So Shy“ oder “In My Mind“ erinnert. Mit einer druckvollen Bassline und mit Autotune hat der Marokkaner dem Song ein neues Gewand gegeben. Dabei verliert das Cover jedoch nicht den Charme des Klassikers und kann ebenfalls durch die eingängige Hook begeistern. R3HAB hat mit der Neuauflage von “All Around The World“ einen klugen Schachzug begangen, indem er eine eingängige, bekannte Melodie mit einem modernen Musikstyle kombiniert.



Sam Feldt feat. RANI – Post Malone

An vierter Stelle steht der Sommer-Song vom niederländischen Produzenten Sam Feldt, der für seine sommerlichen Deep-House-Produktionen bekannt ist. Die Single “Post Malone“ ist mit aktuellen 50 Millionen Streams auf Spotify auf gutem Wege an die Sommer-Hits “Show Me Love“ (124 Millionen) und “Way Back Home“ (69 Millionen) anzuknüpfen. Der Song erschien im Zuge seiner “Magnets“-EP am 23. Mai 2019 auf Spinnin‘ Records und ging innerhalb von zwei Monaten viral. Mit “Post Malone“ ehrt Sam Feldt die Party-Qualitäten des gleichnamige, US-amerikanischen Superstar-Rappers und liefert gleichzeitig eine absolute Party-Hymne. Die Vocals von RANI strahlen positive, sommerliche Gefühle aus und stehen im Einklang mit den Vocal-Chops, die Sam Feldt im Refrain als Leadsound verwendet. Eine herausragende Produktion ist “Post Malone“ sicherlich nicht, aber der Spinnin‘-Produzent schafft es, vor allen Dingen mit Lebensfreude zu überzeugen, die der Song definitiv ausstrahlt. Schaut man sich die Entwicklung des Sommer-Songs an, ist auch eine erfolgreiche Performance in Deutschland nicht ausgeschlossen.



David Guetta feat. RAYE – Stay (Don’t Go Away)

Zu den DJs, die nahezu in jedem Jahr einen kommerziellen Sommerhit abliefern, gehört definitiv auch der französische Musiksuperstar David Guetta. Es gibt kaum einen Produzenten, der im Mainstream-Bereich so viele Hits setzt wie der Franzose, weshalb es kaum verwunderlich ist, dass der 51-Jährige auch für das Jahr 2019 wieder einen potentiellen Sommerhit veröffentlicht hat. Die Sommer-Follow-Up von “Goodbye“ (mit Jason Derulo, Nicki Minaj & Willy William) und “Don’t Leave Me Alone“ (mit Anne-Marie) aus dem letzten Jahr bietet David Guetta mit “Stay (Don’t Go Away)“. Die Single erschien am 08. Mai 2019 über Warner Music. Der “Titanium“-Produzent arbeitete für die aktuelle Nummer mit der Sängerin RAYE zusammen, die mit “Don’t You Know Me“ (mit Jax Jones) und “By Your Side“ (mit Jonas Blue) bereits Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit bekannten Produzenten sammeln konnte. Stilistisch hat sich David Guetta dabei allem Anschein nach an dem Nummer-eins-Hit “One Kiss“ von Calvin Harris orientiert. Das Tempo, der Leadsound und der Rhythmus sind nahezu identisch, sodass der Track anfangs nicht besonders positiv aufgenommen wurde. Trotzdem bringt der Song alles mit, was ein Sommerhit mitzubringen hat und ist folglich auf gutem Kurs ein großer Hit zu werden. Der Ohrwurm wird uns den Sommer hindurch noch begleiten.



DJ Snake feat. J. Balvin & Tyga – Loco Contigo

Nach David Guetta kommen wir zum nächsten Franzosen. Auch DJ Snake kann mit “Loco Contigo“ einem Song, der Teil seines aktuellen Albums “Carte Blanche ist, einen Sommer-Hit liefern. Die Nummer erschien am 26. Juli als Teil von “Carte Blanche“, dem neuen Album des Star-DJs. Der spanische Track wurde in Kooperation mit dem Sänger J. Balvin und dem Rapper Tyga aufgenommen. Durch ein „Summen“ wird der Sommer-Hit eingeleitet. Anschließend ist sofort der Refrain, der von J. Balvin übernommen wird, zuhören. Die folgende erste Strophe wird ebenfalls von J. Balvin übernommen. Lediglich in der zweiten Strophe ist Rapper Tyga in einem kurzen Rap-Part zu hören. Die Vocals der zweiten Strophe sind im Gegensatz zu den restlichen Lyrics im Englischen gehalten. Nach knapp über drei Minuten klingt die eingängige Nummer, dessen Instrumental die ganze Zeit unverändert bleibt, mit einem kurzen Outro aus. Erfolgreich ist das hauptsächlich spanische Lied jedoch nicht nur im spanischsprachigen Raum. In Deutschland kletterte die Produktion schon bis auf Platz 15 der Charts. In DJ Snakes Heimat Frankreich befand sich das Stück zwischenzeitlich sogar auf Platz 2. Auf Spotify wird das Lied vermutlich sogar schon bald die 100.000 Streams knacken. Der französische Star-DJ hat den aktuell anhaltenden Trend der spanischen Pop-Songs nach seinem Erfolg mit “Taki Taki“ erneut aufgegriffen und einen Ohrwurm produziert, bei dem sogar Nicht-Spanier angehalten sind den Refrain mitzusingen.



Robin Schulz feat. Harlœ – All This Love

Einer der ersten Ansprechpartner, wenn es um Riesenhits in der Sommerzeit in Deutschland geht, ist Robin Schulz. Der deutsche Produzent ist bekannt für einen sommerlichen Deep-House-Sound, der in den Sommermonaten in den Radios besonders gefragt ist. Seit seinem Durchbruch mit dem “Waves“-Remix gelang dem Osnabrücker in jedem Jahr ein Sommerhit in den deutschen Single-Charts. 2014 begann es mit “Prayer In C“ (mit Lily Wood & The Prick), 2015 war es dann “Sugar“ (mit Francesco Yates), 2016 folgte “Heatwave“ (mit Akon), 2017 stürmte “OK“ (mit James Blunt) die Single-Charts und im letzten Jahr 2018 schaffte “Oh Child“ es zum Sommer-Hit. Daher kommt es wenig überraschend, dass die diesjährige Sommer-Single “All This Love“ mit Harlœ einen großen Erfolg feiert. Die Single verfolgt den üblichen Ansatz eines Robin-Schulz-Produktion. “All This Love“ setzt auf starke Vocals, eine eingängige Melodie und einen entspannten Deep-House-Drop. Diese drei Stilmittel sind die perfekten Bedingungen für einen geeigneten Dance-Sommerhit. Bislang stockt es in den Single-Charts für Robin Schulz noch so ein wenig, aber die 24 Millionen Streams auf Spotify sowie den unzähligen Plays in den Radio-Stationen Deutschlands sprechen für eine positive Entwicklung. In einer Sommer-Playlist für das Jahr 2019 darf dieser Song nicht fehlen.



Kygo & Whitney Houston – Higher Love

Bei “Higher Lover“ von Kygo haben wir es mit dem dritten Cover eines Klassikers in unserer Auswahl zu tun. Eine weitere Besonderheit an der Single ist die Beteiligung der verstorbenen Sängerin Whitney Houston. Kygo war nämlich der Erste, der mit den Vocals der verstorbenen Sängerin arbeiten durfte. Whitney machte vor ihrem Tod eine eigene Version des Klassikers “Higher Love“ von Steve Winwood. Diese erschien jedoch lediglich auf der japanischen Version ihres Albums “I’m Your Baby Tonight“ als Bonus-Track. Eingeleitet wird das Cover durch ein kurzes Intro. Danach erklingt die powervolle Stimme Houstons, die durch Kygos Klasse-Arbeit während des gesamten Songs perfekt in Szene gesetzt wird. Im Chorus des Songs ist die volle Stimmpower der Sängerin zu hören. Begleitet wird ihr Gesang im Refrain von Piano-Klängen. Dem Chorus folgt dann eine Art Drop. Dieser bildet gleichzeitig den Post-Chorus und ist mit Vocal-Chops ausgestattet. Infolgedessen startet die zweite Strophe, auf die dann eine Wiederholung des gesamten Refrains folgt. Nach dieser Wiederholung kommt es zum dritten Mal zum Chorus, auf den dann der Post-Chorus folgt. Nach fast vier Minuten klingt das Cover dann auch mit dem Outro, in dem neben Houston ein Chor die Vocals übernimmt, aus. In beinahe allen europäischen Ländern konnte sich die Nummer in der oberen Hälfte der Charts platzieren. Nach nur einem Monat hat die Single auf Spotify schon über 50 Millionen Streams erreicht. Die Tatsache, dass Kygo eine Zusammenarbeit mit einer der größten Sängerinnen Allerzeiten ermöglicht wurde, ist eine große Ehre für den Norweger. Der Tropical-House-Pionier hat die Chance genutzt und einen tollen Sommer-Song mit beeindruckender Vocal-Line produziert.



Hardwell feat. Trevor Guthrie – Summer Air

Der niederländische Musiksuperstar Hardwell gehört zu der Art von Produzenten, die zwischen dem House- und Dance-Bereich stetig wechseln. Ursprünglich war der Niederländer einen absoluter House-Produzent, doch im Laufe der Jahre hat er sich auch immer mal wieder mit Dance-Tracks versucht, die für den Mainstream-Bereich vorgesehen waren. Zu einem richtigen Chart-Hit hat es für Hardwell zumindest außerhalb der Niederlande nie gereicht. Während seiner Tour-Pause hat Hardwell einen weiteren Versuch gestartet, im Mainstream-Bereich einen Hit zu landen. Dafür hat der “Spaceman“-Schöpfer am 31. Mai 2019 seine aktuelle Single “Summer Air“ veröffentlicht, dessen Titel die Ziele des Songs selber erklärt. Hardwell hat mit “Summer Air“ einen sommerlichen Dance-Track aufgenommen, der von den Vocals von Trevor Guthrie unterstützt wird. Vor allen Dingen der Drop wurde sommerlich gestaltet und legitimiert den Song für jede 2019er-Sommerplaylist. In den ersten zwei Monaten wollte der Track nicht einschlagen. Die sechs Millionen Streams auf Spotify sind im Vergleich zu anderen Hardwell-Tracks doch sehr gering. Aber trotz des bisher ausbleibenden Erfolges ist “Summer Air“ eine tolle Produktion, die sich perfekt in die Sommerplaylist eines EDM-Liebhabers einfindet.



Martin Garrix feat. Macklemore & Fall Out Boy – Summer Days

Martin Garrix ist normalerweise weit entfernt von einem sommerlichen Sound, der die Radio-Stationen dominieren könnte. In den letzten Jahren hat sich der Niederländer jedoch immer mehr dem Mainstream-Bereich geöffnet und in diesem Jahr auch entschieden einen Sommer-Song zu produzieren. Dazu arbeitete der Star-DJ mit dem Rap-Superstar Macklemore und dem Sänger Patrick Stump von der populären Band Fall Out Boy zusammen. Der sommerliche Track wird durch ein kurzes Intro eingeleitet, in dem sofort Patrick Stump zu hören ist. Die sich anschließende erste Strophe wird genauso wie der Refrain ebenfalls von Stump übernommen. Die anderen beiden Strophen werden von Macklemore gesungen, der mit seinem Rap dem Instrumental einen ganz anderen Stil verleiht. Stilistisch ist die Nummer sehr speziell, was man an dem untypischen Sound-Design erkennt, das Martin Garrix in der Form zum ersten Mal verwendet. Auffällig ist dabei das groovige Instrumental, das an einigen Stellen an Songs von Calvin Harris erinnert. Die Sommerhit-Ambitionen waren nicht unberechtigt. Allein auf Spotify wurde die Nummer schon fast 170 Millionen Mal gestreamt. In den Charts performt sie ebenfalls so gut und kletterte bei uns in Deutschland bis auf Platz 24. Obwohl sich der ein oder andere EDM-Fan beim ersten Hörer sicherlich über den Sound erschreckt hat, hat sich “Summer Days“ mittlerweile behauptet. Ein cooles Sommer-Tune!

 

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