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Zenit überschritten

10 EDM Genres die im Sterben liegen

Musikrichtungen kommen und gehen. Manche schneller, manche langsamer. Wir haben euch 10 EDM Genres rausgesucht, die ihre Glanzzeit hinter sich haben, und sich entweder auf dem absteigenden Ast befinden, oder  gar schon aus einem tiefen komatösen Zustand grüßen. Einige der folgenden Genres haben es über Jahre geschafft populär zu sein. Sie fanden gefühlte Ewigkeiten in den Clubs, Discotheken oder Festival-Stages statt. Andere wiederum besaßen eine Halbwertszeit von nur ein oder maximal zwei Jahren und trieben ihr Dasein nunmehr ausschließlich im Underground. In der folgenden Liste beschränken wir uns übrigens in der Hauptsache auf den deutschsprachigen Raum. 

Bevor wir mit Nummer 10 in unserer kleinen Liste beginnen, sollten wir kurz auf den Begriff EDM eingehen. Nicht alle wissen, was hier genau gemeint ist. EDM steht für Electronic Dance Music. Oma würde sagen "Bum Bum Musik" - Muttern sagt "Techno". Gemeint ist alle jene Musik, die mit Hilfe von Computern gemacht ist - ausgenommen Black Music, Schlager usw. EDM ist ein Oberbegriff all jene Musikstile, die mit Bassdrums, Synthies und Samples zu tun haben. Wenn du bis hierher noch immer nicht verstanden haben solltest, was unter dem Begriff "EDM" zu verstehen ist, bist du hier sehr wahrscheinlich falsch und solltest dieses Fenster schließen... Alle anderen dürfen sich auf die nun folgenden EDM Genres freuen, die ihren Zenit überschritten haben...

EDM Tod

 

Dubstep

2008 eroberte dieses Genre im Sturm den Mainstream. Nicht zuletzt durch extrem talentierte Produzenten und Acts wie Skrillex, Zeds Dead, Flux Pavilion oder Knife Party. Die kommerzielle Automobil-Werbung entdeckte dieses basslastige und kraftvolle Genre für sich, und schon kannte fast jeder das Dubstep Genre. 2011 war das Peak-Jahr für Dubstep. DJ Fresh erreichte Platz 1 der britischen Charts mit seiner "Louder". So schnell es kam, so schnell verschwand es dann aber auch schon wieder. Spielte es 2012 noch eine Rolle, war 2013 die Uhr für Dubstep bereits abgelaufen. 

Wobble Basslines, Komplextro-Elemente und Bausteine des Drum and Bass in Kombination mit markanten Snares zeichneten Dubstep aus. Das Tempo liegt in der Regel um 140 BPM. Es war nicht der Mangel an Innovation, der das Genre sterben ließ, nein, vielmehr schien es, als es die Geschichte des Dubsteps in all seinen Facetten erzählt. Die veröffentlichten Produktionen war in seiner Peaktime so gut, ausgefeilt und perfekt, dass das Maximum erreicht war. Es konnte in der Konsequenz nur bergab gehen. R.I.P. Dubstep - und danke für deine tollen Produktionen!

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Über den Autor
S. Wernke-Schmiesing

Während meines Studiums gründeten wir 2008 die Dance-Charts. Als reine Musik-Promotion-Agentur gestartet, entwickelte sich die Plattform zu einem der größten Blogs und News-Portale für Dance-Musik in Deutschland. Als Chefredakteur heißt es täglich News recherchieren und Entscheidungen treffen. Neben der Tätigkeit für die Agentur bin ich regelmäßig als DJ in Clubs und Großraumdiskotheken unterwegs.

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