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Top 25: Die beliebtesten DJs der Welt

(Geschätzte Lesezeit: 8 - 16 Minuten)

Die beliebtesten DJs der WeltDie 25 beliebtesten DJs der Welt.

In jedem Jahr wird die EDM-Szene durch das DJ-Mag-Voting stark beeinflusst. Über die Sommermonate hinaus werden die Fans vieler DJs mit unzähligen Werbeanzeigen für ein Voting beim DJ Mag belästigt. Dabei gehen die Meinungen über das Ranking deutlich auseinander. Für manche ist das Voting eine interessante Rangliste der bekanntesten DJs der Welt, in der sich zeigt, wer die stärkste Fanbase aufzubieten hat. Andere nehmen das Ranking als sinnlos war, weil es durch Stimmkäufe nicht repräsentativ ist. Unabhängig davon, was man vom DJ-Mag-Voting hält, ist eine Rangliste der beliebtesten DJs der Welt durchaus interessant anzusehen. Wir haben uns ein Konzept überlegt, um die Popularität der Star-DJs zu messen und wollen euch die Top 25 in folgendem Artikel vorstellen. Bevor wir uns mit den Top 10 genauer beschäftigen, wollen wir zunächst auf die Berechnung des Rankings und anschließend die Acts präsentieren, die die Top 10 nur knapp verpasst haben.

Die beliebtesten DJs der Welt – Die Berechnung

Für die Berechnung der populärsten DJs der Welt haben wir drei Kategorien ausgewählt, auf denen das gesamte Ranking basiert. Die erste Kategorie ist Facebook. Wir haben uns angeschaut, wie viele „Gefällt-mir“-Angaben die Seite eines DJs hat. Die zweite Kategorie ist Instagram. Dort gilt das Gleiche, nur dass wir uns hier die Follower-Zahlen angeschaut haben. Die dritte Kategorie bildet sich aus den monatlichen Hörern bei Spotify, die man bei der Desktop-Version einsehen kann. Diese drei Kategorien haben wir in Punkte umgewandelt und zusammengerechnet. Daraus ergab sich dann eine Top 100, aus der wir euch die Top 25 zeigen wollen.

Hinweis: Dieses Ranking stellt nicht zu 100 % die beliebtesten DJs der Welt dar. Wir haben ein eigenes System zur Berechnung der Rangliste entwickelt, das wir für legitim empfunden haben. Wir haben versucht die Reihenfolge so fair, wie möglich zu gestalten. Falls ihr mit dem Ranking nicht zufrieden seid könnt, könnt ihr eure persönliche Meinung gerne in den Kommentaren äußern. Dieses Ranking basiert jedoch nicht auf eigener Meinung, sondern auf einem nach Erfolg gemessenem System. Wenn ihr noch weitere Fragen zu der Berechnung der Platzierungen habt, könnt ihr euch gerne bei uns melden. Vielen Dank für das Verständnis.


Die Plätze 11-25 – Diese DJs haben die Top 10 verpasst

25. Nicky Romero (186 Punkte)
24. Robin Schulz (228 Punkte)
23. Afrojack (236 Punkte)
22. Daft Punk (240 Punkte)
21. Hardwell (270 Punkte)
20. Armin van Buuren (274 Punkte)
19. Alesso (286 Punkte)
18. Major Lazer (311 Punkte)
17. Dimitri Vegas & Like Mike (336 Punkte)
16. R3HAB (338 Punkte)
15. Alan Walker (372 Punkte)
14. Zedd (401 Punkte)
13. Alok (408 Punkte)
12. Steve Aoki (412 Punkte)
11. Kygo (440 Punkte)

Bevor wir zu den Top 10 der beliebtesten DJs in den sozialen Netzwerken kommen, wollen wir noch ein paar Worte über die Acts verlieren, die es nicht in die Top 10 geschafft haben, weil es auf diesen Plätzen einige Überraschungen beziehungsweise deutliche Differenzen gegenüber dem DJ-Mag-Voting gibt. Auf dem 25. Platz hat sich der Progressive-House-Artist Nicky Romero positioniert. Mit einem größeren Abstand davor ist mit Robin Schulz der einzige deutsche DJ in den Top 25 gelandet. Anschließend erwarten einen gleich zwei große Überraschungen. Sowohl Hardtrap-DJ Afrojack als auch die ehemalige DJ-Mag-Nummer-Eins Hardwell haben den Sprung in die Top 20 verpasst.

Dazwischen hat sich das Kult-Duo Daft Punk auf Platz 22 eingeordnet. Auch Armin van Buuren ist mit dem 20. Rang deutlich niedriger eingestuft als man es erwarten konnte. Es folgen Progressive-Liebhaber Alesso und Moombathon-Trio Major Lazer. Auf dem 17. Platz haben es Dimitri Vegas & Like Mike geschafft, deren Fanbase scheinbar auch nicht so groß ist wie sie bei den Ergebnissen des DJ-Mag-Votings scheint. Davor hat sich R3HAB platziert, der besonders bei den asiatischen EDM-Hörern beliebt ist. Auf den Plätzen 15 und 14 stehen die beiden Dance-Pop-Produzenten Alan Walker und Zedd. Ähnlich wie bei der DJ-Mag-Top-100 ist der brasilianische DJ Alok mit der 13. Position hoch eingestuft worden, weil er vor allen Dingen in Südamerika als Nummer-eins-DJ gilt. Knapp an den Top 10 gescheitert sind Steve Aoki und Kygo auf den Plätzen 12 und 11.


Platz 10: Diplo (460 Punkte)

Relativ knapp vor dem norwegischen Tropical-House-Pionier Kygo hat sich der US-amerikanische Produzent Diplo platziert. In Deutschland hat der Musiker noch nicht einmal einen solch großen Namen, doch in den Vereinigten Staaten gehört Diplo zu den größten Produzenten überhaupt. Unter seinem eigenen Pseudonym hat der 40-Jährige, dessen bürgerlicher Name Thomas Wesley Pentz, noch die wenigstens Hits veröffentlicht, wobei sich kürzlich noch der Diplo-Song “Close To Me“ zum Welthit entwickelte. Das Hauptaugenmerk von Diplo liegt auf Projekten und Ghost-Produktionen. Der US-Amerikaner macht zusammen mit Walshy Fire und Ape Drums das Dance-Hall-Projekt Major Lazer (“Lean On“, “Cold Water“…), mit Sia und Labrinth das Trio LSD (“Thunderclouds“, “Audio“…), mit DJ-Kollege Skrillex das Duo Jack Ü (“Where Are Ü Now“) und mit Mark Ronson das Disco-Duo Silk City (“Electricity“). Außerdem produzierte er bereits für Drake, Bruno Mars, The Weeknd und viele weitere amerikanische Pop-Stars. In seiner Karriere wurde der Musiker für neun Grammys nominiert, von denen drei gewann. Wenn man alle Produktionen und Projekte von Diplo zusammenrechnen würde, wäre der US-Amerikaner sicherlich noch deutlich weiter oben gelandet. Einer der einflussreichsten Produzenten des 21. Jahrhunderts.

Facebook: 3,3 mio | Instagram: 5,5 mio | Spotify: 30,5 mio

 



Platz 9: Tiësto (536 Punkte)

Auf Platz 9 ist der niederländische DJ und Produzent Tiësto gelandet. Mit circa 23,7 Millionen monatlichen Hörern auf Spotify gehört er zu den 100 meistgehörten Artists überhaupt. Doch bis zum heutigen Zeitpunkt ist so einiges im Leben von Tijs Michiel Verwest alias Tiësto passiert. Bereits in der Kindheit begann er sich für Musik zu interessieren. In seiner Jugend startete er mit dem Auflegen in diversen Clubs. Mitte der 90er Jahre erschien Musik des noch jungen Produzenten unter den verschiedensten Pseudonymen. Sein in 1994 erstmals angewendetes Pseudonym setzte sich dann im Laufe der Zeit durch. Der Durchbruch gelang ihm dann im Jahr 2000 mit einem Remix zu Deleriums “Silence“, der bis auf Platz 3 der Billiboard-Charts kletterte. Anschließend erschienen viele weitere Hits, die dafür sorgten, dass er 2002 zum ersten Mal zum besten DJ der Welt gewählt wurde. Mehr als 15 Jahre später zählt Tiësto immer noch zu den erfolgreichsten DJs der Welt und spielt auf dem ganzen Globus Shows. Erst im letzten Jahr produzierte der Niederländer seinen größten Hit “Jackie Chan“. Die Nummer wurde alleine auf Spotify schon knapp eine halbe Milliarde Mal gestreamt.

Facebook: 18,8 mio | Instagram: 6,2 mio | Spotify: 23,7 mio



Platz 8: Skrillex (537 Punkte)

Nachdem wir Diplo bereits auf dem zehnten Platz gesehen haben, finden wir auf dem achten Platz seinen Jack-Ü-Kollegen Skrillex, der sich neben einigen Solo-Tracks vermehrt der Song-Produktion von Pop-Stars widmete. Der 31-Jährige startete seine Karriere gar nicht mit der elektronischen Musik. Er versuchte sich in jungen Jahren in einer Band namens „From First To Last“, bei der er von einem Gitarristen zum Leadsänger wurde. Aufgrund einer Krankheit legte er das Singen nieder und verließ die Band. Anschließend widmete er sich dem Produzieren, womit er auch zur elektronischen Musik kam. Mit Beginn der 2010er landete Skrillex erste Hits in seiner Heimat, die größtenteils sogar Gold- und Platin-Auszeichnungen erhielten. Den internationalen Ruhm sicherte sich Sonny Moore, so Skrillex bürgerlicher Name, mit dem Dubstep-Hit “Bangarang“ (742 Millionen YouTube-Aufrufe). Als Solo-Artist folgten mit “Recess“ (2014) und “Purple Lamborghini“ (2016) zwei weitere Viral-Hits. In der Zwischenzeit produzierte Skrillex für Justin Bieber den Welthit “Sorry“ (2015), für David Guetta und Afrojack den Chart-Stürmer “Dirty Sexy Money“ (2017) und noch weitere erfolgreiche Pop-Produktionen, die ihm einige Grammys einbrachten. Seine Fanbase, die sich aus den Dubstep- und Pop-Fans zusammensetzt, ist besonders auf Facebook aktiv. Trotz der Tatsache, dass Skrillex in Europa wenig unterwegs ist, genießt der US-Amerikaner in Europa eine große Popularität. 

Facebook: 19 mio | Instagram: 8,8 mio | Spotify: 17,7 mio



Platz 7: DJ Snake (547 Punkte)

Der französische DJ und Musikproduzet DJ Snake belegt den siebten Platz. Besonders auffällig sind die monatlichen Spotify-Hörer. Mit 39,4 Millionen monatlichen Hörern auf der Streaming-Plattform ist er dort Teil der Top 20 meistgehörten Interpreten. Erstmals auf sich aufmerksam machte der Franzose aber nicht mit einem eigenen Lied, sondern durch seine Beteiligung als Produzent am Album “Born This Way“ von Lady Gaga. Nach dem Erfolg des Albums wurde er von Diplo bei seinem Label Mad Decent unter Vertrag genommen. Im Dezember 2013 erschien dann sein erster eigener Hit “Turn Down For What“ mit Lil Jon, der bis heute als einer der kultigsten Tracks der elektronischen Musik gilt. Der Trap-Titel wurde bis heute alleine auf Spotify weit über 300 Millionen Mal gespielt. Dass der Franzose jedoch auch weniger hart kann, hat er schon oft genug mit erfolgreichen Songs in den Single-Charts bewiesen. Angefangen mit “You Know You Like It“ 2014 (323 Millionen Spotify-Streams) über “Middle“ 2016 (677 Millionen Spotify-Streams) erreichte er im Herbst gleichen Jahres den Höhepunkt mit der Single “Let Me Love You, die in Zusammenarbeit mit Justin Bieber entstand. Der Nummer-eins-Hit zählt aktuell über 1,1 Milliarden Streams bei Spotify. Vor ein paar Monaten ging es mit “Taki Taki“ (mit Selena Gomez, Ozuna und Cardi B) erneut in die Single-Charts. Aktuell mischt er mit dem Song “Loco Contigo“ die internationalen Charts auf und scheint mit dem Track einen echten Sommerhit am Start zu haben.

Facebook: 5,1 mio | Instagram: 6,7 mio | Spotify: 39,4 mio



Platz 6: The Chainsmokers (655 Punkte)

Je höher die Platzierungen werden, desto kommerzieller werden die Artists. Noch deutlich vor DJ Snake ist das US-amerikanische DJ-Duo The Chainsmokers gelandet, das mittlerweile ein fester Bestandteil der Pop-Branche ist. Angefangen hat der steile Aufstieg der Jungs mit dem Überraschungserfolg “#Selfie“. Der EDM-Track wurde 2014 aus den sozialen Netzwerken in die Single-Charts forciert. Dass die beiden US-Amerikaner One-Hit-Wonder seien, widerlegten sie mit dem Future-Pop-Hit “Roses“ ein Jahr später. Das größte Karrierejahr für die Chainsmokers war jedoch zweifellos 2016. Erst kletterten sie mit dem EDM-Song “Don’t Let Me Down“ in die Top 10 der halben Welt und räumten einen Grammy ab und ein paar Monate später legten sie mit “Closer“ noch einen drauf. Die Future-Pop-Single gehört zu den erfolgreichsten Dance-Songs des 21. Jahrhunderts und wurde bei Spotify unfassbare 1,5 Milliarden Mal abgespielt. Im Anschluss an den Doppelerfolg widmeten sich Alex Pall und Andrew Taggert immer mehr der Pop-Musik. Mit Welthits wie “Paris“, “Something Just Like This“ oder “Sick Boy“ schafften sie sich einen festen Platz in der weiten Pop-Branche, sodass sie mit Superstars wie Bebe Rexha oder 5 Seconds Of Summer zusammenarbeiten durften. Vor allen Dingen in den amerikanischen Ländern haben die Jungs eine riesige Fanbase, die sie auf Platz 6 in unserem Ranking geführt haben.

Facebook: 8,6 mio | Instagram: 7,8 mio | Spotify: 41 mio



Platz 5: Calvin Harris (691 Punkte)

So gerade in die Top 5 hat es Pop-Produzent Calvin Harris geschafft. Die Hits von ihm kann man schon lange nicht mehr an einer Hand abzählen: “I Need Your Love“, “Summer“, “How Deep Is Your Love“, “My Way“, “Promises“... Bei uns in Deutschland hat er drei Nummer-eins-Hits gelandet. “We Found Love“ von Rihanna, bei dem Calvin Harris als Feature-Produzent fungierte, war sein erster Nummer-eins-Hit in Deutschland. “Outside“ (mit Ellie Goulding) schaffte es 2014 an die Spitze und “One Kiss“ (mit Dua Lipa) belegte 2018 den ersten Platz der deutschen Single-Charts. In seiner Heimat Großbritannien schafften es sogar gleich zehn Lieder auf die eins. Der Durchbruch gelang ihm mit dem Track “Acceptable In The 80’s“, der an die Disco-Sounds der 80er angelehnt war. Anfang der 2010er fand er seinen eigenen Sound, der sich durch eingängigen Dance-Pop auszeichnete, und stürmte mit verschiedenen Pop-Stars die internationalen Single-Charts. Fünf Jahre lang blieb er seinem Stil treu. Dann folgte in 2017 der große Stilbruch. Für sein fünftes Album “Funk Wav Bounces Vol. 1“ veränderte Calvin Harris seinen Signatur-Sound und ging mehr in die Deep-House-Richtung mit Reggae- und Funk-Klängen. Dem Erfolg stand die Veränderung nicht im Wege. Seit 2018 ist der Schotte wieder in einem anderen Dance-Pop-Style unterwegs und landete mit “One Kiss“, “Promises“ und “Giant“ bereits drei große Hits. Calvin Harris hat sich mit der Zeit enorm entwickelt und hat es geschafft immer das zu produzieren, was im Mainstream ankommt.   

Facebook: 13,7 mio | Instagram: 10,2 mio | Spotify: 35,6 mio



Platz 4: Avicii (701 Punkte)

Zum vierten Platz der beliebtesten DJs der Welt braucht man eigentlich kaum noch Worte zu verlieren. Der 20. April 2018 war für die Musikwelt ein trauriger Tag, denn an diesem Tag starb mit Tim Bergling einer der begabtesten Produzenten der Welt, der sich unter dem Pseudonym Avicii Weltruhm verschaffte. Der Schwede prägte die Musik der 2010er maßgeblich. Angefangen hat der große Erfolg mit der Progressive-House-Hymne “Levels“, die überraschend die Single-Charts sämtlicher Länder eroberte. 2013 kombinierte er den Progressive-Style mit Country-Klängen. Der erste Versuch nannte sich “Wake Me Up“ und sollte auf Anhieb zum Welthit werden. Der Song wurde zum weltweiten Sommer-Hit des Jahres 2013 und sammelte auf Spotify bis heute knapp 900 Millionen Streams. Zunächst lieferte er weitere Country-Dance-Hits wie “Hey Brother“ oder “Addicted To You“. Dann erfand er sich 2014 erneut neu und steuerte mit der Doppelsingle “The Days“/“The Nights“ wieder zwei Chart-Erfolge bei. 2015 waren “Waiting For Love“ und “For A Better Day“ die zwei Aushängeschild eines weiteren Albums. Nach seiner Auszeit über die Jahre 2016 und 2017 meldete er sich mit einer EP zurück, von der sich “Without You“ und “Lonely Together“ in den Charts durchsetzten. Ein Jahr nach seinem Tod wurde ein Album aus den unveröffentlichten Songs des Schweden veröffentlicht, von denen vor allem “SOS“ in den Radios großen Anklang fand. Eine hohe Platzierung von Avicii kommt aufgrund der Riesenerfolge nicht überraschend.

Facebook: 18 mio | Instagram: 7,5 mio | Spotify: 33,4 mio



Platz 3: Martin Garrix (824 Punkte)

Mit weit über 100 Punkten Abstand hat es Martin Garrix auf das Podium geschafft. Bereits in seiner Kindheit hatte er eine große Musikaffinität. Im Alter von 4 Jahren nahm er zum ersten Mal Geigenunterricht. Später mit Acht nahm er sich vor später ein bekannter DJ zu werden. Als Vorbild diente ihm vor allem Tiësto. Die Chance vom Produzieren eigener Lieder zu leben gab ihm Spinnin‘ Records, nachdem er einen Song als Ghost-Producer produziert hatte. Diese besagte Produktion, die namentlich jedoch nicht bekannt ist, entwickelte sich zu einem Hit, woraufhin Spinnin‘ auf Garrix zukam und ihn unter Vertrag nahm. Der absolute Durchbruch gelang ihm dann 2013 mit “Animals“. Die Nummer kletterte eigentlich in beinahe allen europäischen Ländern bis in Top 10. Anschließend landete der Niederländer mit seiner Kollaboration “Wizard“ mit Jay Hardway im Dezember desselben Jahres sofort den nächsten Hit. Nach diesen Erfolgen erfolgten viele Stil-Wechsel. Von Progressive House über Future Bass bis hin zu Dance-Pop produzierte der Star-DJ eigentlich schon alles. Zudem kollaborierte er auch immer wieder mit bekannten Musikern aus den verschiedensten Szenen. Er arbeitete beispielsweise schon mit David Guetta, Bebe Rexha und auch Macklemore zusammen. Zu seinen größten Hits zählen “In The Name Of Love“ (840 Millionen Streams auf Spotify) oder auch “Scared To Be Lonely“ (707 Millionen Streams auf Spotify). Aktuell mischt er mit “Summer Days“ die Charts auf.

Facebook: 15 mio | Instagram: 16,8 mio | Spotify: 33,7 mio



Platz 2: Marshmello (1022 Punkte)

Den ersten Platz nur knapp verpasst hat der US-amerikanische Musiker Marshmello, der besonders durch sein Auftreten mit einem Smiley-Marshmallow-Helm für Aufsehen sorgte. Über Jahre wurde über seine Identität gerätselt. Mittlerweile ist klar, dass sich dahinter der Produzent Christopher Comstock verbirgt. Der Durchbruch gelang dem Helm-Mann mit einem sehr außergewöhnlichem Musikstil, der sich im Bereich Future Bass wiederfand. Seine Durchbruch-Single “Alone“ hat heute auf YouTube bereits die Eine-Milliarde-Marke geknackt. Ihm gelangen weitere Szenen-Hits, von denen jedoch wenige in den Mainstream gelangten. Deshalb beschloss Marshmello das Ganze etwas poppiger anzugehen und produzierte die Dance-Pop-Single “Silence“ mit Khalid. Der erste Geniestreich des Amerikaners in den Charts. Es folgten mit “Wolves“, “FRIENDS“ und “Happier“ drei weitere Star-Kollaborationen, die extremen Erfolg feierten. Neben seiner Karriere als Dance-Pop-Act hält Marshmello seine Ursprung-Fans mit “Joytime“-Releases bei Laune. Er steigerte seine Popularität noch einmal enorm durch die enge Zusammenarbeit mit den Gründern und Stars des Videospiels „Fortnite“, bei dem er sogar an Turnieren teilnahm. Ähnlich wie bei The Chainsmokers ist die Fanbase in den amerikanischen Ländern noch deutlich größer als hierzulande. Marshmello ist sowohl in den sozialen Netzwerken als auch musikalisch auf Spotify stark vertreten und konnte nur von einem Star-DJ überboten werden. 

Facebook: 6,6 mio | Instagram: 25,8 mio | Spotify: 43,8 mio 



Platz 1: David Guetta (1059 Punkte)

Auf dem ersten Platz findet man nicht allzu überraschend David Guetta. Auf Facebook hat er mit ganz großem Abstand die meisten Abonnenten und auch auf Spotify steht er als Mitglied der 15 meistgehörten Musikern der Welt auch nicht schlecht da. Mit 8,4 Millionen Instagram-Followern zählt der Musiker auf der Plattform zwar nicht zu den aller größten, aber muss sich dennoch auf keinen Fall verstecken. Seit Anfang der 2000er ist der mittlerweile 51-Jährige durchgehend als Produzent aktiv. Doch schon 1994 erschien die Debüt-Single des Franzosen. Zu Beginn seiner Karriere bewegte sich seine Musik im House-Genre. Doch bei seinem Durchbruch mit seinem vierten Album “One Love“ vor circa zehn Jahren fasste er erstmals im Dance-Pop Fuß. Noch heute zählen “When Love Takes Over“ und “Sexy Bitch“ (beide Teil von “One Love“) zu seinen größten Hits. Infolgedessen bewegte sich ein Großteil seiner Musik im Dance-Pop-Bereich und war klar an den Mainstream gerichtet. Nur zwei Jahre nach “One Love“ erschien auch schon Guettas nächstes Erfolgs-Album, das den Namen “Nothing But The Beat“ trug. Das Album aus dem Jahr 2011 ging in allen deutschsprachigen Ländern auf die eins. “Titanium“ eine Single, die Teil des Studioalbums war, ist auch heute noch ein echter Party-Klassiker. Das zeigen auch die Streaming-Zahlen, denn der Titel wurde auf Spotify 657 Millionen und auf YouTube 1,1 Milliarde Mal gespielt. Insgesamt sieben Alben erschienen vom Franzosen. In den letzten Jahren konnte der Produzent mit Tracks wie “Like I Do“, “Goodbye“ oder auch “Say My Name“ die Charts und Radios erobern. In diesem Jahr gelang ihm das mit “Stay“. David Guetta ist wohl der unumstrittene Platz 1 unseres Rankings. 

Facebook: 51,5 mio | Instagram: 8,4 mio | Spotify: 40,5 mio

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