Dance Charts 2017

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Die Playlist fürs Auto

10 entspannte EDM Songs zum Autofahren

(Geschätzte Lesezeit: 6 - 12 Minuten)

Es gibt für jeden Anlass die richtige Musik. Besonders auf langen Autofahrten kann einem das langweilige und immer gleiche Radiogedudel ordentlich nerven. Doch das muss nicht sein, dank Streamingservices wie Spotify oder Soundcloud kann man ganz ohne Probleme sein eigenes Radio hören. Diese zehn entspannten EDM Songs zum Autofahren sind ein guter Grundstock für eine Playlist. Brandaktuelle Scheiben der elektronischen Musikszene, die hauptsächlich eher aus den etwas ruhigeren Genres wie Deep House, Future House oder Future Bass kommen. Wenns dann nach der Autofahrt noch zum lockeren Spätsommergrillen kommt, helfen unsere zehn EDM Hits für die Grillparty.

10 entspannte EDM Songs zum Autofahren

 

Koby Funk feat. Max Giesinger - Unser Sommer

„Unser Sommer“ von Koby Funk und Max Giesinger ist noch nicht lange draußen. Das Release auf Ultra Records, welches zu Sony Music gehört, war erst am 14. August. Melodischer Vocal Deep House trifft auf einen fantastischen deutschen Sänger. Max Giesinger hat vor drei Jahren bei „The Voice of Germany“ mitgemacht und es bei der ProSieben Castingshow immerhin bis auf den vierten Platz geschafft. Das ursprüngliche „Unser Sommer“ ist bereits zwei Jahre alt, eine lockere Rockbalade.

Koby Funk ist wie so viele elektronische Musiker aber ein gelernter Remixer. Letztes Jahr verwandelte er einen Song der jungen Berlinerin Elif, „Unter Meiner Haut“ ist eine harmonische Deep House Hymne. Das Duo Gestört aber Geil wurde auf den Titel aufmerksam, wie sie dann geschickt den Titel zu ihrem wohl bisher größten Hit machten, ist jedoch eine andere Geschichte. Koby Funks Interpretation von „Unser Sommer“ macht auf jeden Fall sofort gute Laune. Steckt man grade in einem nervigen Stau, zaubert der Titel ein Lächeln ins Gesicht. Ist man grade auf einer sonnigen Landstrecke, singt man vielleicht sogar mit.

 

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Parov Stelar feat. Graham Candy - The Sun (Klingande Remix)

Auch eine tolle Vocal Deep House Kreation ist der Remix von Klingande zu „The Sun“ von Parov Stelar und Graham Candy. Hinter der Produktion stecken gleich drei Ausnahmemusiker. Der Produzent des originalen „The Sun“ Parov Stelar ist ein österreichisches Urgestein. Der DJ hatte bereits diverse Hits, vielen Deutschen dürfte vor allem „All Night“ aus der TV-Werbung bekannt sein. Inklusive Live Band kann man ihn übrigens im September auf dem Lollapalooza Festival in Berlin auftreten sehen.

Der Sänger Graham Candy hat eine der beliebtesten Stimmen der Deep House Szene. Spätestens seit den beiden Hits mit Alle Farben, „She Moves (Far Away)“ und „Sometimes“ kennt wohl jeder Deutsche die Stimme des sympathischen Neuseeländers. Übrigens wird man ihn auch auf dem neuen Album „Sugar“ von Robin Schulz zu hören kriegen.

Klingande schließlich wurde berühmt durch die Single „Jubel“, die man sich nach spätestens einem Monat ganz schnell wieder aus dem Radio herauswünschte. Der vom Saxophon geprägte Track ist genial, keine Frage, doch der französische DJ hat noch so viel mehr zu bieten. Eins davon ist „Riva (Restart The Game)“, welches erst Anfang diesen Jahres erschien. Für diesen Jungen kann die Karriere noch steil weitergehen, die Veröffentlichung von „The Sun“ auf der aktuellen „#Afterhour 8“ dürfte dabei nicht schaden.

 

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Flume feat. Andrew Wyatt - Some Minds

Manche sagen Chillstep, manche Future Bass, in jedem Fall ist das Genre, das Flume produziert außergewöhnlich. Sein Remix zu „You & Me“ des britischen UK Garage Duos Disclosure ist eine fantastische Kreation, die ab und zu sogar zur Afterhour im Club gespielt wird. Anfang dieses Jahres wurde der eigentlich schon etwas ältere Track „Drop The Game“ schließlich auch in Deutschland veröffentlicht. Dadurch wurde quasi Platz gemacht für den nächsten großen Schritt in der Karriere des jungen Australiers.

In der Dance-Charts TV Folge 28 präsentiert erschien im Mai „Some Minds“. Die teils mystische teils galante Scheibe mit Vocals von Andrew Wyatt ist enorm futuristisch. Über Nacht in der legendären Oper von Sydney gefilmt, ist auch das offizielle Musikvideo äußerst sehenswert. Live konnte man ihn in diesen Sommer auf dem Melt! Festival in Sachsen-Anhalt sehen. Sein Set war extravagant und voll mit seinen Klassikern wie „On Top“ oder der Remix zu „Lorde - Tennis Court“. Auf der Bühne ist er eigentlich ein reiner Live Act, dennoch schaffte er es im letzten Jahr auf Platz 139 der DJ Mag Top 100, angesichts seines Talentes hätte er eigentlich deutlich mehr verdient. Sogar Superstar Martin Garrix genießt seine Songs, wie man in seinem Essential Mix hören konnte.

 

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The Chainsmokers feat. Rozes - Roses

Hört man den Namen The Chainsmokers muss man unweigerlich an den viralen Hit „#Selfie“ denken. Die Parodie der Popkultur war Monatelang der Trend in jeder Großraumdiskothek. Gleichzeitig ist es auch der letztes große Hit des zwischenzeitlich sogar totgesagten Melbourne Bounce gewesen. Mit dem Follow Up „Kanye“ griffen sie zumindest vom Topic her ein ähnliches wie bei ihrer Hitsingle auf. Musikalisch wurde es aber mehr eine Mischung aus Progressive House und Electropop.

Diese etwas ruhigere und melodischere Richtung sollte den Werdegang auch weiter beeinflussen. In diesem Jahr erschienen zum Beispiel die beiden Progressive House Tracks „Let You Go“ sowie „Good Intentions“. Auch Tiesto arbeitete mit dem New Yorker Duo zusammen, „Split (Only U)“ klingt wirklich wie eine Mischung der beiden Stile. Komplett anders ist der hier vorgestellte Track der Musiker, die man zum Beispiel auf dem Tomorrowland Festival in Belgien hören konnte. Bei „Roses“ mit Sängerin Rozes klingt es, als wären sie über Nacht zu Flume mutiert. Richtig guter Future Pop.

 

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Blonde feat. Alex Newell - All Cried Out

Diese Scheibe kennt jeder. Vermutlich ist sie auch bereits bei dem Einen oder Anderen in der Playlist oder auf der CD fürs Auto, dennoch lohnt sich die Erwähnung. Von der aktuellen CompilationClub Sounds 74“ stammt die tolle Hymne „All Cried Out“. Alex Newell singt sich die Seele zum Beat des waschechten britischen Duos Blonde vom Leib. Clubbesucher dürften vor allem den Don Diablo Future House Remix kennen, für die entspannte Autofahrt ist das Original aber gerade perfekt. In den britischen Single Charts reichte es übrigens bereits für den vierten Platz.

Mit „I Loved You“ ist noch eine weitere tolle Single von Adam und Jake draußen. Ihr eigener Style verfließt irgendwo zwischen britischem Deep House und schlichtem Pop. Für ihre Releases holen sie sich aber stets die besten Remixer der Szene an Bord, egal ob Tube & Berger oder The Magician, für Qualität ist immer gesorgt. Für seine neue Single „Fight For Love“, die auf der zweiten CD der aktuellen „Bravo Hits 90“ zu hören ist, organisierte sich Kwabs das Duo übrigens als Remixer. Der Blonde Extended Mix dürfte vor allem für die DJs interessant sein, ist das Original doch eine sehr ruhige Nummer.

 

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Fox Stevenson & Curbi - Hoohah

Eigentlich muss man sagen, kann dem Podacst von Hardwell, „Hardwell On Air“, blind vertraut werden. Die Musikauswahl ist fast immer hochqualitativ. Auch Episode 228 mit einem Gastmix von Dannic zeigt das. Die außergewöhnliche Future House Produktion „Hoohah“ von Fox Stevenson und Curbi folgt direkt auf den Free DownloadAnte Up“ von Deorro und MAKJ. „Hoohah“ erschien am 17. August über Spinnin’ Records, bei dem Label also, das Martin Garrix zum Superstar machte und ihn dann vor kurzem gehen lies (wir berichteten). Die beiden Youngsters Fox Stevenson und Curbi dürften sich übrigens im eigenes eingerichteten Produzentencamp von Spinnin’ Records zusammengefunden haben.

Stevenson ist quasi schon bekannt für etwas gewagte Stücke. Doch sehr prägnant bleibt seine Single „Sweets (Soda Pop)“ im Kopf, nachdem man den Floorfiller gehört hat. Der junge Curbi lebt quasi von der Future House Welle, ersten Erfolg erfuhr er mit seinem Track „Discharge“ in diesem Frühjahr. Nicht ganz so erfolgreich war hingegen seine Kollaboration mit dem holländischen Duo Bougenvilla, das etwas stumpfe „Mosh Pit“. Dennoch sind beide DJs wohl Namen, die man in der Zukunft noch öfter hören dürfte.

 

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Deniz Koyu & Amba Shepherd - The Way Out

Ein wenig euphorische Stimmung, wie sie nur die geballte Progressive House Power entfachen kann, sollte auch auf keiner Autofahrt fehlen. Eine quasi nagelneue Anthem aus dem Genre stammt vom deutschen Heavyweight Deniz Koyu und Sängerin Amba Shepherd, „The Way Out“ erschien erst am 17. August über Nicky Romeros Protocol Recordings. Die tollen Vocals der Sängerin treffen auf eine fantastische Melodie, die Gänsehautfeeling kreieren kann.

Deniz Koyu ist seit Jahren einer der erfolgreichsten deutschen Mainstage DJs. Wer einmal wissen möchte, welche Songs ihn als Künstler geprägt haben, der sollte sich seinen Podcast für Axtone Records anhören. Dieses Jahr erschienen mit „Lift“ mit Don Palm und „Sonic“ bereits mehrere Hochkaräter des DJs. Im Studio trinkt er übrigens ganz gerne Red Bull, wenn es ans Feiern geht, dann meist gemischt mit Jägermeister.

Amba Shepherd ist längst kein No Name in der Szene mehr. Bereits in 2011 arbeitete sie an dem genialen Song „Vandalism“ von Porter Robinson mit. Ein Jahr später dann kam der prägende Titel mit Hardwell, „Apollo“. Auf seinem Album „United We Are“, welches im Januar diesen Jahres erschien, war ihre Stimme dann auch auf der gleichnamigen Leadsingle zu hören. Übrigens sang sie auch schon für einen anderen deutschen Produzenten. Im letzten Jahr erschien „Real Life“, eine Kollaboration zwischen Moguai und TST, was ein Pseudonym von Superstar Tiesto ist.

 

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Gorgon City feat. Romans - Saving My Life

Nachdem sich die Playlist bisher sehr uplifting entwickelte, wird es Zeit für etwas Groove. Das britische Duo Gorgon City ist da die perfekte Adresse. Glücklicherweise haben die beiden am 18. August mit „Saving My Life“ auch eine neue Single veröffentlicht. Auf dem UK Garage House Tune ist übrigen Sam Romans an den Vocals. Der Sänger sang den Megahit „Home“ von Naughty Boy, Fedde Le Grand hat einen enormen Remix zum Track beigesteuert.

Da „Saving My Life“ den Stil von Gorgon City quasi 1:1 widerspiegelt, lohnt sich auch ein Blick in bisherige Veröffentlichungen. So richtig angefangen hat die Karriere von Kye Gibbon alias Foamo und Matt Robson Scott alias Rack’n’Ruin mit dem Release von „Ready For Your Love“ mit MNEK. Doch auch neuere Singles wie „Here For You“, „Go All Night“ oder „Imagination“ sind definitiv fantastische Stücke. Wer gleich die geballte Ladung haben will, kann sich auch das im letzten Herbst veröffentlichte Debütalbum „Sirens“ geben, 17 Titel, die in die unterschiedlichsten Richtungen abdriften.

 

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Dawid Zowie - House Every Weekend

Ebenfalls fantastischen House bekommt man bei David Zowies „House Every Weekend“ geboten. Der Engländer mit afrikanischen Wurzeln ist bereits seit mehreren Jahren DJ. Durch verschiedene Umwege, viele davon waren Plattenteller von DJs, gelangte seine Produktion „House Every Weekend“ zu Virgin Emi. Die releasten den Track dann glatt auf der „Hed Kendi Ibiza 2015“ Compilation. Auch ansonsten ist der Support für das auf einem Vocal von einer Sample CD basierende Werk enorm.

Don Diablo, Armand van Helden, Disclosure, Tchami, The Magician, Martin Solveig, Gregor Salto, die Liste von A-List DJs, die wenigstens die Acapella in ihren Sets nutzten, ist endlos lang. DZ kann seinen Traum leben. Er spielt auf den großen Festivals wie dem Creamfields und darf als Support Act für Stars wie Example um die Welt touren. Vielleicht kommt ja bald sogar ein Follow Up und der sympathische Brite kann noch einen Schritt weiter auf der Karriereleiter machen.

 

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Rudimental feat. Will Heard - I Will For Love

Zum Abschluss der Autofahrt darf es auch einmal ein wenig energiereicher zugehen. „I Will For Love“ von Rudimental und Will Heard ist aktueller, feinster Drum & Bass. Nach der Platin Auszeichnung für ihr Debütalbum „Home“ rennt die Band grade förmlich auf das Follow Up „We The Generation“ zu. Für den November wurden gleich drei Konzerte in Deutschland angekündigt, der Ticketverkauf ist bereits gestartet.

Im Frühjahr erschien mit einer neuen Version zu „Bloodstream“ von Ed Sheeran der erste Vorbote für den Longplayer. Die Band sollte vielen durch den Megahit „Feel The Love“ bekannt sein. Die Kollaboration mit John Newman war für beide Acts der internationale Durchbruch. Fans lieben auch Tracks wie „Not Giving In“ oder „Waiting All Night“, welches von der fantastischen Ella Eyre gesungen wurde.

Der Sänger für „I Will For Love“ startet gerade in der EDM Szene voll durch. Will Heard trat im Sommer auf mehreren Konzerten der Band auf Ibiza auf, er hat aber noch andere Projekte am Laufen. So war der Londoner für „Sun Don’t Shine", die Vocalversion zu Klangkarussels kontroversen Hit „Sonnentanz“ verantwortlich. Der Titel schaffte es auch auf ihr letztes Jahr erschienenes Album „Netzwerk“. Wesentlich aktueller für Will Heard ist die Zusammenarbeit mit Tropical House Superstar Kygo, er singt die Lyrics der neusten Single „Nothing Left". 

 

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Über den Autor
Vitus Benson

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