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Hier wurde richtig gefeiert!

Top 10: Die besten EDM-Festivals in 2016

(Geschätzte Lesezeit: 8 - 16 Minuten)

Top 10: Die besten EDM-Festivals in 2016Die 10 besten EDM-Festivals in 2016

Hier sind sie, die 10 besten EDM-Festivals des vergangenen Sommers. Nach den Top 10 Listen aus 2015 (hier zum Nachlesen) und 2014 (hier zum Nachlesen) nun also das Ranking für 2016. Anders als in den vergangenen Jahren liegt der Fokus diesmal auf Festivals in Deutschland und den angrenzenden Ländern. Das Ultra Music Festival wird also seinen Thron diesmal nicht verteidigen können. Diese Entscheidung liegt auch an einer erfreulichen Entwicklung im deutschsprachigen Raum. Alle Festivals aus dem Ranking haben durchweg an Qualität zugenommen, die Line Ups sind großartiger geworden, das Drumherum stimmiger. Die große Frage bleibt aber, welches Festival konnte im letzten Jahr besonders gut abschneiden, wo muss man diesen Sommer unbedingt hingehen?

 


Platz 10: Lollapalooza Berlin

Nach einem fulminanten ersten Jahr 2015 mit einem starken neunten Platz in unserem Ranking ist das Lollapalooza auch im vergangenen Jahr wieder ein Garant für gute Laune gewesen. Das seit vorletztem Jahr auch in Berlin veranstaltete und ursprünglich aus Nordamerika stammende Lollapalooza steht für eine fröhliche Mischung aus verschiedenster Musik und aktueller Kunst. Das von Perry Farrell gegründete Festival ist mittlerweile schon über 25 Jahre alt. Seit mehr als 10 Jahren findet es jedes Jahr im Grant Park von Chicago statt. In den letzten Jahren kam dann noch der eine oder andere internationale Ableger hinzu – wie zuletzt auch die Edition in Berlin, die immer im September stattfindet.

Nachdem 2015 die Deutschlandpremiere des Duos Dog Blood, das sind übrigens Skrillex und Boys Noize, auf dem Lolla zelebriert wurde ist auch 2016 das Line Up vollgepackt mit elektronischen Musikern gewesen. Die größten Namen sind dabei sicherlich Dimitry Vegas & Like Mike, Paul Kalkbrenner, The Chainsmokers und Major Lazer. Gerade letztere brachten eine erstklassige Show zustande, turnten bei ihrem Closing am zweiten Tag wild durch die Menge. Bei genauerem hinsehen entpuppt sich sogar die vermeintliche zweite Reihe als absolute Spitzenklasse.

Zedd, Martin Solveig, Klingande, Alle Farben oder auch Tujamo sind definitiv Szenegrößen. Odesza und Chase & Status brachten zusätzlich noch einmal ordentlich Abwechslung ins Genrespiel. Einen kleinen Kritikpunkt zur neuen Location gabs insofern, als das die Musik wohl nicht so laut gespielt werden konnte. 2016 gings in den Treptower Park, 2015 war es noch der gigantische ehemalige Flughafen Tempelhof gewesen. Dieses Jahr wird es erneut eine neue Location geben, auch das Line Up wird demnächst veröffentlicht werden. Man darf auf das Hauptstadtfestival gespannt sein!


Platz 9: Utopia Island

Neu im Ranking ist in diesem Jahr das Utopia Island Festival. In unmittelbarer Nähe zu München, an einem See in Moosburg an der Isar gelegen ist Utopia das EDM Event in Bayern gewesen. Seit 2013 gab es unter diesem Namen jedes Jahr für ein Wochenende feinste elektronische Musik auf die Ohren. Seit jeher gilt: die Mischung machts. Es gibt von Bigroom bis Techno, von Drum & Bass bis Deep House alles was das Herz eines elektronischen Musikfans begehrt. Insgesamt ist Utopia aber das kleinste Festival im Ranking, sozusagen ein kleiner roher Diamant, der jedes Jahr ein wenig mehr geschliffen wird.

Auf vier Stages traten über 60 unterschiedlicher Musiker auf. Auch ein paar richtig große Namen waren mit von der Partie. Allen voran die Deutschen Superstars Paul Kalkbrenner und Deichkind. Dann waren die beiden weltbekannten Drum & Bass Bands Rudimental und Sigma mit dabei. EDM-mäßig gab es von Dada Life, Don Diablo und Martin Solveig ordentlich auf die Ohren und für echte Technoiden traten dann noch Maceo Plex und Stephan Bodzin auf. Auch sehr cool ist der Support für aufstrebende nationale Acts beim Utopia, so kamen dank Le Shuuk, den Drunken Masters und den Ostblockschlampen waschechte deutsche Beats aus der Anlage.

Sehr gut für regnerische Tage ist übrigens, dass gleich zwei der vier Stages in Zelten waren, und wenn es dann glücklicherweise doch mal 40 Grad im Schatten sind, der See ist jederzeit für eine Abkühlung zu haben. Das mit dem See hat (Achtung, Spoiler!) übrigens Potenzial, der erste Platz geht in diesem Jahr auch an ein Festival mit eigenem Badesee. Was uns in diesem Jahr beim Utopia erwartet ist noch offen, nur eins ist bereits bekannt, besuchen kann man die „Insel“ von 17. bis zum 19. August. 


Platz 8: Nature One Festival

Red Dancing Flames – das war das Motto der Nature One 2016. Seit 1995 schon ist das wohl größte deutsche EDM Festival mittlerweile im Rennen. Seit geraumer Zeit findet jedes Jahr Anfang August die mehrtägige Party auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna im Hunsrück statt. Die Nature One hat ihren ganz eigenen Flair, der Campingplatz ist das wahre Herz des Festivals. Jedes Jahr wieder veranstalten diverse Ehrenamtliche ihre eigenen Stages mitten im Campingplatz. Die Line Ups reichen von Techno bis Hardstyle, sind generell aber eher Underground. Dennoch lässt sich auch der eine oder andere bekanntere Act mal blicken.

Doch das reicht natürlich nicht, um mehrere zehntausend Besucher anzulocken. Die vier Stages der Nature konnten auch dieses Jahr wieder mit hochkarätigen Acts aufwarten. Der Open Air Floor stand unter den Fittichen von Laidback Luke, Markus Schulz, Moguai und Paul van Dyk. Zugegeben, der typische Bigroom EDM Fan war vielleicht leicht enttäuscht. Für alle Liebhaber des Technos ging es dann auf dem Century Circus mit Größen wie Adam Bayer, Chris Liebing, Dave Clarke, Felix Kröcher, Klaudia Gawlas, Len Faki, Sam Paganini und the one and only Sven Väth aber so richtig ab.

Auch die offizielle CompilationNature One 2016 – Red Dancing Flames“ spiegelt die eher Mainstream-fernere Musikausrichtung wieder. Vor der Nature gab es sogar einige bissige Kommentare, dass Line Up sei nicht angemessen. Hinterher dürften trotzdem alle Gäste eine fantastische Zeit gehabt haben. Besonders die 360-Grad-Beleuchtung der Mainstage kann dann doch immer wieder wunderschöne Momente erzeugen.


Platz 7: Mysteryland

Auch in den Nachbarländern Deutschlands gibt es großartige EDM Festivals. Vor ein paar Jahren hätte man vermutlich sogar sagen müssen, dass es diese gerade dort gibt. Das Mysteryland aus den Niederlanden ist eins der ältesten Events dieser Gattung. Im vergangen Jahr fand es zum zweiten Mal an einem kompletten Wochenende statt, vorher gab es immer nur einen Tag geballte elektronische Musik auf die Ohren. Veranstalter ist ID & T, häufig wird das Mysteryland auch als Vorbild fürs weltbekannte Tomorrowland angesehen – das erwartet dich nachher übrigens auch noch.

Geworben wurde in 2016 mit nur drei Headlinern, Afrojack, Diplo und Martin Garrix. Schaut man sich das Line Up an, so wären bei anderen Festivals wohl auch Don Diablo, Galantis, Boys Noize, Robin Schulz, KSHMR, Tchami oder auch Gorgon City ebenfalls als Headliner deklariert worden. Entsprechend ausgelassen ging es dann auch auf dem Mysteryland zu. Übrigens gibt es auch einen Ableger in den USA, dieser findet in der Millionenmetropole New York statt und hat fast noch dickere Headliner auf dem Programm.

Das Motto in 2016 war übrigens „Yesterday is History. Today is a Gift. Tomorrow is a Mystery.“, kommt dir bekannt vor? Auch das Tomorrowland hat dieses, leicht abgewandelte, Zitat von der US-Amerikanischen Autorin Alice Morse Earle verwendet. Das offizielle Aftermovie erzählt die Story des Mysterylands erneut. Zeigt, wie unterschiedlich die Musik beim Event ist und dass die Herkunft des Einzelnen hinter dem Spaß der Menge zurücktritt. Auch in diesem Jahr wird wieder beim Mysteryland in Holland gefeiert werden – merk dir den 26. Und 27. August.


Platz 6: World Club Dome

Wenn man über die Superlative bei den EDM-Events in Deutschland spricht, so kommt man nicht um den Big City Beats World Club Dome herum. Etwa 40.000 Besucher feierten jeweils an den drei Veranstaltungstagen im selbsternannten größten Club der Welt. Seit 2013 nun gibt es jährlich das Indoor-Festival in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main. Eine besondere Spezialität dabei sind die diversen Clubstages, die von lokalen Veranstaltern aus der ganzen Bundesrepublik kuratiert werden und so auch viele Local Heroes auf die Bühne bringen.

2016 gab es wohl alle Genres auf dem World Club Dome. Die Q-Dance Stage und die All Trap Music-Stage gaben erstmals prominent den beiden Genres Hardstyle und Trap einen eigenen Präsentierteller. Auch Solomuns Label Dynamic und Sven Väths Label Cocoon stellten jeweils an einem Tag eine Stage. Egal ob Armin van Buuren, David Guetta, Dimitri Vegas & Like Mike, Hardwell, Martin Garrix, Steve Aoki oder die beiden Deutschen Superstars Felix Jaehn und Robin Schulz. Alle waren Sie dabei und brachten die Mainstage zum Kochen. Übrigens gab es in 2016 auch zum Ersten Mal einen eigenen Campingplatz für das Festival.

Erwähnen sollte man definitiv auch die Winter Edition des World Club Domes im vergangen Jahr. Im November präsentierten Dimitri Vegas & Like Mike ihre „Bringing The World The Madness“-Tour exklusiv in Kooperation mit Big City Beats in der Veltins Arena. Support gab es von Le Shuuk, Wolfpack und MATTN – eigentlich war aber alles auf die Show des ehemals auf dem ersten Platz der DJ-Mag-Rangliste platzierten DJ-Duos. Für dieses Jahr plant Big City Beats zunächst mit der World Club Cruise eine eigene Kreuzfahrt, bevor dann vom 2. Bis zum 4. Juni die nächste Edition des World Club Domes starten wird. Neben den üblichen Verdächtigen werden diesmal auch Marshmello und Deichkind mit dabei sein.


Platz 5: Airbeat One Festival

Nun zur Airbase One. Sagt dir nichts? Sollte es aber, das wohl größte norddeutsche EDM Festival, die Airbeat One, startete 2002 nämlich unter eben jenen Namen. Damals kamen gerade einmal etwa 1000 Leute, heute sind es ganze 40.000. Wie so viele andere Festivals auch, wird die Veranstaltungen auf einem Flugplatz ausgerichtet, genauer auf dem Flugplatz Neustadt-Glewe, der rund eine halbe Stunde südlich von Schwerin liegt. Es ist ein klassisches Campingplatz-Festival, auch wenn die Bühnen ein immer ausgefalleneres Design haben, das ganze Festival ist noch nicht in den durchgestylten Tomorrowland-Wahnsinn verfallen.

Eher ist es nach wie vor eines der Events, auf denen sich der gute alte Schlag trifft. So gab es auch 2016 wieder eine Stage für Progressive Trance und Eurodance und eine Stage, in Kooperation mit Q-Dance, für Hardstyle. Doch natürlich blieben auch die neusten Trends dem Festival nicht fern. Die Mainstage hatte mit Afrojack, Alesso, Armin van Buuren, Dimitri Vegas & Like Mike, Martin Solveig, Nicky Romero, Steve Aoki und Tiesto so einiges an A-List-Namen zu bieten. In der Terminalstage kamen dann Fans des Future- und Deep House dank Acts wie Klingande, Lost Frequencies oder Sam Feldt voll auf ihre Kosten.

Mittlerweile gibt es sogar schon eine erste Line-Up-Ankündigung für die kommende Ausgabe vom 13. Bis zum 16. Juli. Die größten Namen? Armin van Buuren, Axwell & Ingrosso, Dimitri Vegas & Like Mike, Hardwell, Oliver Heldens, Tiesto und Paul Kalkbrenner werden auftreten. Spannend außerdem, mit Bliss und Vini Vici werden zwei Shootingstars des akutell boomenden Psy Trance vertreten sein. Wer also Bock auf ein wenig Cantina-Band-Charme und Dosen-Bierpong hat, der wird auf der Airbeat One erneut bestens aufgehoben sein.


Platz 4: Electric Love Festival

Nach dem fabulösen dritten Platz im letzten Jahr gibt es den ersten winzigen Rückschritt für das Electric Love Festival. Seit 2013 gibt es die Großveranstaltung am Salzburgring in Österreich. Entstanden aus dem Gedanken, ein kleines, aber feines EDM-Event in die Alpenrepublik zu zaubern ist es mittlerweile eins der Kleinode, für die Raver viele hundert Kilometer zurücklegen. Wobei, klein trifft auch nicht mehr zu, 2016 kamen etwa 60.000 Besucher pro Tag aufs Festivalgelände.

Wer den Grund für den enormen Erfolg des Events sucht, muss nicht lange suchen. Schon beim Line Up wird nicht lange gezetert, das Electric Love Festival hat es 2016 geschafft Skrillex und Diplo mit ihrem gemeinsamen Projekt Jack Ü zum ersten Mal nach Österreich zu holen. Für leichte Verstimmungen sorgten die kurzfristigen Absagen der beiden Headliner Hardwell und Deorro am Samstagabend, die auf Grund von Flugproblemen es nicht nach Salzburg schafften. Auf der anderen Seite konnte wohl keiner beim Special Guest, den Chainsmokers, meckern – schließlich ist das Duo der Act aus 2016!

Weiter geht es in 2017 vom 6. bis zum 8. Juli in der Geburtsstadt von Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart. Das Line Up wird erneut in vier Phasen im Verlauf des Frühjahrs bekannt gegeben, auch diesmal darf man wieder gespannt sein. Genügend Gäste sollte es wohl ziemlich sicher wieder geben, der Ticketverkauf ist bereits in der dritten Preisstufe angekommen – also schnell sein, um noch günstig an Karten zu kommen! Oder aber erst einmal mit dem Aftermovie in sensationeller 4k-Auflösung einstimmen. 


Platz 3: Tomorrowland

Angekommen in der Top 3 der besten EDM Festivals in 2016 kommt vielleicht die erste Überraschung auf dich zu? Das Tomorrowland galt lange als das wohl unangefochten beste EDM-Festival in Kontinentaleuropa. Drüben, auf der Insel Großbritanniens, konnte vielleicht noch das Creamfields mithalten und in den USA gibt es die globalen Dauerkonkurrenten Ultra Music Festival und Electric Daisy Carnival. Doch hier in Deutschland träumen wohl die meisten Teenager davon, mal das Tomorrowland Festival in Boom in Belgien besuchen zu können.

Unter dem Titel „The Elixir of Life“ fand auch in 2016 wieder ein großes Spektakel statt. Das Line Up war auch erneut von einer Klasse, die ihresgleichen sucht. Es wurde sogar gemunkelt, der eine oder andere Act hätte Geld bezahlt, um auftreten zu dürfen, oder zumindest auf seine Gage verzichtet. Gut, die ganz großen Headliner dürften das nicht gemacht haben – und die waren ja auch alle da. Um jetzt keine endlos lange Liste anzufangen, also nur ein paar besondere Schmankerl. Am Freitag haben die beiden Progressive-House-Ambassadoren Deadmau5 und Eric Prydz gemeinsam eine Stage gehostet und diese schließlich mit einem B2b-Set auch einzigartig zum Toben gebracht. Samstag waren die beiden Deutschen Felix Jaehn und Robin Schulz zu hören und Sonntag gab es Paul Kalkbrenner gar auf der Mainstage zu erleben.

Weltweit erlebten wahnsinnige 175 Millionen Zuschauer das Ereignis im Livestream. Die musikalische Begleitung nachempfinden kann man ganz gut mit der offiziellen Compilation. Übrigens steigen in diesem Jahr, das Tomorrowland findet unter dem Motto „Amicorum Spectaculum“ statt, deine Chancen auf Tickets – erstmals seit 2014 findet das Festival erneut an zwei Wochenenden statt, vom 21. Bis zum 23. Juli und vom 28. Bis zum 30. Juli 2017.


Platz 2: Parookaville

Die Silbermedaille für den zweiten Platz in der Top 10 der besten EDM Festivals in 2016 geht denkbar knapp an das noch superjunge Parookaville Festival. 2015 zum ersten Mal ausgerichtet ist das auf dem ehemaligen Militär-Flugplatz Weetze der Shootingstar der deutschen Festivalszene im vergangen Jahr gewesen. Bevor wir uns gleich dem Rückblick auf die phänomenalen drei Tage im Sommer von 2016 widmen vorab noch eine schlechte Nachricht, falls du vorhast im nächsten Jahr das Parookaville zu besuchen und noch keine Tickets hast, das oft als „deutsches Tomorrowland“ bezeichnete Event ist bereits seit November zum dritten Mal in Folge ausverkauft

Beim Parookaville ist das Line Up zwar auch genial, die Story ist aber der wahre Hingucker. Als kleines Dorf inszeniert kriegen alle Besucher eigene Visa. Auch gibt es einen Bürgermeister des Parookavilles und diverse Dorf-Typische Gebäude. Für das Musizieren sind aber tatsächlich nicht die zahlreichen Schauspieler, sondern erstklassige DJs verantwortlich. In 2016 waren die größten Namen Afrojack, Axwell & Ingrosso, Steve Aoki und Tiesto. Besonders erwähnt sollte auch die Stage der besten deutschen Diskothek, dem Bootshaus, werden. Auf dieser gaben sich Trap- und Bass-Stars wie Borgore, Dillon Francis, Jaus oder Yellow Claw die Kopfhörer in die Hand.

Wie bereits Anfangs erwähnt ist das Parookaville, das 2017 vom 21. bis zum 23. Juli stattfinden wird, bereits restlos ausverkauft. Solltest du zu den glücklichen Tickethaltern zählen, so kannst du dich schon einmal auf ein begeisterndes Line Up freuen. Mit DJ Snake und Marshmello kommen zwei der wohl aktuell gefragtesten Acts nach Nordrhein-Westphalen. Doch auch die restlichen Acts des Line Ups werden die Menge zum Kochen bringen. 


Platz 1: SonneMondSterne / SMS

Die Entscheidung war nicht leicht und sie ist auch überaus knapp gewesen, der erste Platz der Top 10 der besten EDM-Festivals in 2016 geht an das SonneMondSterne Festival, kurz auch SMS genannt. Mittlerweile ist das SMS so ein eingespieltes Ding. Im letzten Jahr fand die 20. Ausgabe satt, deshalb auch der Name SMS XX. Dieses Jahr dann gibt es mit SMS XXI die 21. Ausgabe. Der Ablauf wird der selbe sein, Freitag wird angereist, je nach Lust und Laune kann auf dem lauten (es gibt rund um die Uhr Musik) oder dem leisen (Stichwort: Nachtruhe) Campingplatzteil gezeltet werden. Abends geht es dann auf das Festivalgelände. Dort gibt es neben den vielen Bühnen noch den geheimen Headliner des Festivals, den Strand an der Bleilochtalsperre bei Saalburg, der bei warmen Wetter zum Baden einlädt.

Besonders klasse am SonneMondSterne ist, dass versucht wird eine möglichst große Diversität auch innerhalb der Headliner zu erzeugen. Es gibt keineswegs eine Abneigung gegenüber den klassischen Mainstream-DJs, aber es wird darauf geachtet, dass die Mainstage nicht nur von Hardwells und Martin Garrixen bespielt wird. 2016 hieß das in Konkret, dass es neben Radio-Superstars David Guetta und Robin Schulz etwa Die Antwoord, Rudimental, Mr. Oizo, Knife Party, Frittenbude oder Paul Kalbrenner auf der Mainstage zu sehen gab. Für ein gutes Kontrastprogramm sorgte dann der Main Circus, ein großes Zelt, auf dem Szenegrößen wie Tiga, DJ Rush, Sven Väth, Nina Kraviz aber auch Digitalism oder Dada Life fette Beats aus den Lautsprechern pumpen ließen.

Eine lustige Randstory gab es dann auch noch, ein Festivalbesucher prahlte im Nachhinein damit, dass er sich in den Backstage-Bereich geschlichen hätte und mit den Stars gechillt hätte. Um nicht aufzufliegen hätte er sich dann als Lexer ausgegeben und so fast ein Artist-Bändchen erhalten (Die ganze Geschichte hier). Allerdings muss relativiert werden, dass das SonneMondSterne-Team sich geäußert hat und die Erzählungen etwas relativiert hat.

Für dieses Jahr gibt es übrigens noch Karten, das SonneMondSterne findet vom 11. Bis zum 13. August statt. Das bisher veröffentlichte Line Up steht ganz im Geiste des letzten Jahres, die Riege an Headlinern wird angeführt von Major Lazer, Martin Garrix, Marteria und Marshmello. Auch Galantis, The Bloody Beetroots oder Felix Jaehn werden mit dabei sein. Grund genug sich ins Auto zu setzen und in den Südosten von Thüringen zu fahren, um ein Wochenende voller magischer Momente zu erleben.

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Über den Autor
Vitus Benson

Musik begeistert mich, ich höre gerne perfekte Kompositionen, sei es elektronische Musik, Indie oder Rap, das Genre stört mich dabei nicht so sehr. Als Freelancer für Dance-Charts unterstütze ich bei Festival-Kooperationen, im Social-Media-Marketing sowie in der Redaktion. Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme!

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